Handball-Verbandsliga

Plesse-Hardenberg feiert Torfestival gegen Altencelle

Hoch soll er leben! Die Frauen-Mannschaft der HSG Plesse-Hardenberg, hier vor allem Sarah Strahlke (links) und Lisa Sander, ließ es sich nicht nehmen, auch den Aufstieg der Männer mit deren Trainer Dietmar Böning-Grebe zu feiern. Fotos: zje

Bovenden. Die Aufstiegshelden haben sich nicht lumpen lassen. Im für hoffentlich längere Zeit letzten Heimspiel in der Handball-Verbandsliga legten die Männer der HSG Plesse-Hardenberg beim 39:21 (16:11)-Erfolg gegen den SV Altencelle noch einmal einen ganz starken Auftritt hin.

Auf den Rängen skandierten die Zuschauer „Super Plesse Olé“. „Die Unaufsteigbaren haben es geschafft“ stand auf dem selbst gefertigten Plakat, das Plesses frischgebackene Meisterspielerinnen in der 58. Minute entrollten. Kurze Zeit später tanzte das gemischte Erfolgsdoppel der HSG gemeinsam über das Spielfeld. Die eine Hälfte der Spielerinnen rang Torwart-Titan Christian Wedemeyer mit vereinten Kräften zu Boden, die andere warf Meistertrainer Dietmar Böning-Grebe in die Luft.

Gänsehaut-Atmosphäre

Gänsehaut-Atmosphäre in Bovenden, der sich am größten Tag der Vereinsgeschichte niemand entziehen konnte - auch nicht Thomas Reimann. „Die Stimmung war schon über die ganze Saison genial. Vor allem auch auswärts hat das die Mannschaft getragen. Wir hatten gar keine andere Wahl, als zu gewinnen. Und endlich hat es mit dem Aufstieg geklappt.“

Keine Überraschung

Auftrag erfüllt: Plesse-Hardenbergs Sebastian Herrig im passenden Dress. Projekt Oberliga completed!

Zuvor hatte der Routinier mit seinen Mitspielern schnell alle Hoffnungen der Gäste auf eine Überraschung zunichte gemacht. Den in gelb-roten Trikots aufgelaufenen Akteuren dürften die ersten zehn Minuten in der Tat spanisch vorgekommen sein. Zu diesem Zeitpunkt hieß es bereits 8:1 für die HSG. Die ließ es danach vorübergehend etwas ruhiger angehen, drehte aber im zweiten Durchgang noch einmal richtig auf.

Im Expresstempo zog der künftige Oberligist bis zur 42. Minute auf 24:12 davon. Hatte Markus Ahlborn gleich zu Beginn mit zwei gehaltenen Siebenmetern die Stimmung unter den HSG-Anhängern befeuert, brachte nun Kollege Wedemeyer die Halle mit einer Doppelparade zum Toben. Patrick Schindler zündete mehrfach den Turbo und löste auch die Aufgabe aus dem „Nullwinkel“ bravourös. Eike Gloth drückte nach der Pause unaufhörlich aufs Gaspedal. Christian Brand und Sebastian Schindler stellten die Gästekeeper aus der zweiten Reihe vor große Probleme.

„Wir haben uns gegen vermeintlich schwächere Teams keine Patzer erlaubt. Das war der Erfolgsgarant. Die Mannschaft hat sich den Aufstieg verdient“, lobte Böning-Grebe.

Die Tore: 

HSG: Ahlborn, Wedemeyer - Beyer 1, Brand 9, Glapka 2, Gloth 6, Grobe 2, Herrig 4, Jetzke, Meyer 4, Regenthal, Reimann 1, P. Schindler 6, S. Schindler 4. (zys)

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