Vor dem Anwurf: Tabellenführer Plesse tritt Samstag in Duderstadt an

Freude auf „geiles Derby“

Hohe Hürde: Die HSG Plesse mit Carsten Beyer (am Ball), der hier von Rhumetals Finn Kreitz gestört wird, muss Samstag zum drittplatzierten TV Jahn nach Duderstadt. Archivfoto: zje

Northeim. Während die HSG Rhumetal am Wochenende spielfrei ist, muss die HSG Plesse die Tabellenführung der Handball-Verbandsliga in Duderstadt verteidigen. In der Landesliga empfangen die Rhumetaler Frauen das Team aus Dransfeld.

Verbandsliga

1. TV Jahn Duderstadt - HSG Plesse-Hardenberg (Sa. 17.30 Uhr). Zum ersten Mal in dieser Saison wird es bei Plesse-Hardenberg zu personellen Härtefällen kommen: Da nur der noch verletzte Florian Brill fehlt, stehen dem Trainer drei Torhüter und 14 Feldspieler zur Verfügung. Drei von ihnen müssen also die Partie von der Tribüne aus verfolgen. Wer das sein wird, will Coach Dietmar Böning-Grebe erst am Spieltag entscheiden.

Das Südniedersachsen-Derby stuft HSG-Sprecher Julian Zwengel als Kracher ein. Schließlich reise der Tabellenführer zum selbst ernannten Aufstiegsaspiranten. Jahns neuer sportlicher Leiter Michael Kienberger: „Wir wollen aufsteigen.“ Die durchwachsen gestarteten Eichsfelder (3:3 Punkte) weisen allerdings bisher eine Heimschwäche auf: Aus drei Auftritten gab es nur drei Punkte. Ihre letzte Partie vor eigenem Publikum gaben sie am 7. November mit 26:27 gegen Rhumetal ab.

Jahn rehabilitierte sich dafür postwendend mit dem 33:26-Sieg in Wietzendorf. Coach Ilja Puljevic, der Anfang des Monats den Spielertrainer Ivan Stajic ablöste, wird am Samstag möglicherweise neben Linksaußen Nikolaus Grolig auch den in Wietzendorf angeschlagenen Spielmacher Marcel Effenberger ersetzen müssen. Dennoch sei der Gastgeber ein harter Brocken, sagt HSG-Kapitän Thomas Reimann. Aber: „Wir alle freuen uns auf das geile Derby vor einer tollen Kulisse.“

Landesliga

2. Männer: HSG Osterode - Northeimer HC II (Sa. 17 Uhr). Durchatmen, aber keineswegs zurücklehnen können sich Northeims Handballer nach dem schwer erkämpften Heimsieg über Aufsteiger Spanbeck am vergangenen Wochenende. Denn die Liga ist ausgeglichener denn je. Zwischen Spitzenreiter Braunschweig und dem sieglosen Schlusslicht aus Münden scheint alles möglich. Osterode wurde nach Rang vier im Premierenjahr zu Saisonbeginn zum Kreis der Titelanwärter gezählt. Dem stehen zwar bereits sechs Minuspunkte im Wege, doch mit dem eigenen Anhang im Rücken ist der HSG nur schwer beizukommen.

3. Frauen: HSG Rhumetal - SC Dransfeld (So. 15 Uhr, Burgberg). Der Aufsteiger aus Dransfeld schlägt sich bislang beachtlich. Gefährlichste Angreiferin ist Alexandra Menn im linken Rückraum. Auf Rechtsaußen agieren zwei oberligaerfahrene Linkshänderinnen. Dazu kommt Sandra Hufeland als erfahrene Kreisläuferin, die in der Deckung gern als unangenehme Spitze fungiert.

„Wir müssen in der Abwehr sehr klug und aggressiv decken, um dann unser Tempospiel aufzuziehen“, fordert André Friedrichs. Dazu hofft Rhumetals Coach auf einen guten Tag von Torhüterin Daniela Kieslich, um endlich den ersten Heimsieg einzufahren. Aus dem Stammkader fehlt weiter Jennifer Uhl. Wer aus der A-Jugend zum Team stößt, entscheidet sich kurzfristig. Viele Spielerinnen stecken mitten in einer wichtigen Klausuren-Phase. (zys/zdz)

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