Handball-Verbandsliga: Der MTV Moringen empfängt am Freitag Plesse zum Derby

Gelingt die Revanche?

Im Anflug: Der Moringer Michael Dewald (am Ball) freut sich auf das Nachbarschaftsduell mit der HSG Plesse-Hardenberg. Im ersten Vergleich hatten die Gäste die Nase vorn. Archivfoto:  zje

Moringen / Nörten. Ein Feiertagsmenü servieren Freitag die Verbandsliga-Handballer des MTV Moringen und der HSG Plesse-Hardenberg. Das Kräftemessen der heimischen Vertretungen wird um 18 Uhr in der Sporthalle an der Burgbreite angepfiffen.

Dreimal gab es das Duell der Rivalen aus der Nachbarschaft in der Verbandsliga bisher. Dabei verließ das Burgenteam stets als Gewinner das Spielfeld. Zuletzt Mitte Dezember, als die HSG sicher mit 27:21 die Oberhand behielt. Der Truppe von Jens Wilfer gebührt auch im Rückspiel die Favoritenrolle.

„Die nehmen wir auch gerne an“, erklärt Plesses Coach. „Wir wollen die restlichen Spiele gewinnen und damit den dritten Platz sichern.“ Sollte dieser über Umwege doch noch ein Schlupfloch in die Oberliga ebnen, „wollen wir uns als Vierter hinterher nicht ärgern müssen.“

Die Partie beim Nachbarn birgt ähnliche Brisanz wie im Vorjahr, als der MTV am letzten Spieltag in Bovenden noch nicht gerettet war. „Die Situation ist vergleichbar. Die Luft für Moringen ist nach den Resultaten des Wochenendes noch dünner geworden“, erklärt Wilfer. Wichtig wird sein, dass sein Team in der „haftmittelfreien Zone“ gut aus den Startlöchern kommt.

Das gilt nicht für Jens Glapka, der am Feiertag verhindert ist. Ansonsten kann Jens Wilfer aber den kompletten Kader aufbieten. Der HSG-Trainer blickt der drittletzten Station seiner kleinen Abschiedstournee mit gemischten Gefühlen entgegen. „Ich bin entspannt, aber zugleich auch gespannt, was uns in Moringen an taktischen Feinheiten erwartet. Ich freue mich auf mein vorerst letztes Derby.“

Ganz so groß ist die Vorfreude ein paar Kilometer weiter nicht. Die Doppel-Niederlage vom vergangenen Wochenende muss erst einmal verarbeitet werden. „Es war bitter und deprimierend zugleich, das Spiel gegen Fuhlen so aus der Hand zu geben“, berichtet Trainer Jürgen Kloth. „Die Mannschaft will, ist aber noch nicht reif genug, wenn sie unter Druck gerät. Da spielt der Kopf nicht mit.“

Nicht mehr mitspielen darf künftig Julius Zech. Nachdem der Rückkehrer dem MTV bereits vor dem Fuhlen-Spiel mitgeteilt hatte, in der nächsten Spielzeit nur noch für den Northeimer HC auflaufen zu wollen, haben Verein und Trainer sich nun entschieden, in den letzten drei Partien auf seinen Einsatz zu verzichten.

Die Entscheidung, ob Yanik Bruns gegen seinen ehemaligen Club auflaufen kann, wird erst kurzfristig fallen. Der angeschlagene Sascha Nowakewitz wird weiter versuchen, seinem Team zu helfen. „Plesse ist der Favorit. Die Aufgabe ist nicht einfach. Aber die Spieler sind sehr motiviert, die nötigen Punkte einzufahren. Wenn wir unsere Leistung abrufen und alles optimal läuft, rechnen wir uns eine Chance aus.“ (zys) Foto: zys

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