Handball-Verbandsliga: Die HSG Rhumetal bittet Plesse-Hardenberg zum Derby

Gelingt die Revanche?

Klare Angelegenheit: Im Hinspiel in Nörten hatte Plesse mit 32:17 die Nase deutlich vorn. In dieser Szene soll Rhumetals Finn Kreitz den Ball bekommen, wird jedoch schon von Thomas Reimann angegriffen. Archivfoto: zje

Katlenburg / Nörten /Bovenden. Derbyfieber in der Handball-Verbandsliga! In der Katlenburger Burgberghalle steigt Sonntag ab 17 Uhr das Duell zwischen der HSG Rhumetal und der HSG Plesse-Hardenberg.

Die Generalprobe für das Duell ist auf beiden Seiten misslungen. Spitzenreiter Plesse zog gegen Verfolger Burgdorf III – wie schon im Hinspiel – den Kürzeren. Die Rhumetaler konnten die Gunst der Stunde aber nicht nutzen und ließen in Wietzendorf ebenfalls zwei Zähler liegen. Das erhöht den Druck vor dem Derby nicht unerheblich.

Denn durch die Patzer ist urplötzlich auch Duderstadt wieder im Aufstiegsrennen. Beantwortet werden muss in der sicher proppevollen Burgberghalle die Frage, ob sich die Gastgeber für die 17:32-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren können oder dem Burgenteam eine Wiederholung gelingt.

„Die Stimmung ist gut“

„In Nörten hatten wir die HSG im Griff. Aber dafür können wir uns nichts kaufen. Damals war Arne Leunig nicht dabei. Sonntag ist ein anderes Spiel“, stellt Dietmar Böning-Grebe klar. „Wir haben sicher mehr Punkte. Aber Rhumetal hat den Heimvorteil.“

Aufbauarbeit musste Plesses Coach unter der Woche nicht leisten. „Das ist kein Problem. Die Stimmung ist gut. In der Besetzung, mit der Burgdorf aufgelaufen ist, war das eine andere Kategorie. Meine Jungs können das einschätzen.“ Die Gäste werden wohl mit unverändertem Kader auflaufen. Eine Steigerung erwartet Plesses Trainer von Christian Brand, der gegen Burgdorf kaum zum Zug kam. „Das war ein Ausrutscher. Ich bin mir sicher, dass da im Derby wieder mehr kommt.“

„Plesse ist der Favorit“

Etwas anders als sein Kollege schätze Lars Eichhorn die Ausgangslage ein. „Plesse will aufsteigen und ist für mich der Favorit“, urteilt Rhumetals Trainer. „Für uns als Neuling ist es schon toll, dass wir auf dem dritten Platz stehen und überhaupt in so einem Spitzenspiel dabei sind. Im Kontrahenten sieht Eichhorn, der noch um den Einsatz von Niklas Hermann bangt, ein ausgeglichenes Team mit der besseren Bank. „Christian Brand und Christian Wedemeyer sind auf ihren Positionen mit das Beste der Liga“, lobt er. „Wir haben leider einige angeschlagene Spieler und im Hinspiel deutlich aufgezeigt bekommen, wo die Unterschiede liegen.“

Dennoch fiebern die Rhumetaler dem Duell entgegen. „Wir freuen uns auf eine volle Halle und haben Lust, Plesse zu ärgern.“ Die Niederlage vom vergangenen Wochenende ist aufgearbeitet. „Da haben wir gesehen, welchen Weg wir vor uns haben. Abwehr muss man nicht nur können, sondern auch wollen.“ (zys) DREI FRAGEN

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