Handball-Verbandsliga: Die HSG Rhumetal fertigt Wietzendorf mit 36:20 ab

Gelungene Heimpremiere

Fünf Tore: Rhumetals Finn Kreitz, dem die Wietzendorfer Deckung hier nur hinterherschauen kann, trug seinen Teil zum ungefährdeten Heimsieg bei. Foto: zel

Katlenburg. Die Handballer der HSG Rhumetal haben ihre Feuertaufe in der Katlenburger Burgberghalle mit Bravour bestanden. Beim ersten Verbandsliga-Auftritt auf eigenem Parkett wurde der TSV Wietzendorf am späten Sonntagnachmittag eindrucksvoll mit 36:20 (21:10) in die Schranken gewiesen.

Die Gastgeber wollten den eigenen Fans schnell zeigen, wer Herr im Haus ist. Das gelang mit einem 5:0-Lauf vom Anpfiff weg durchaus sehenswert. Danach holte die Truppe um Benny Jentsch kurz Luft, so dass die Gäste den Rückstand bis zum 5:10 konstant halten konnten. Danach aber wurde das Tempo wieder deutlich verschärft.

Bereits zur Pause war die Frage nach dem Sieger eindeutig beantwortet. Trotz des klaren Vorsprungs ließ die Heimmannschaft auch nach dem Wiederanpfiff in der Konzentration nicht nach. Der große Tordrang ließ die Zuschauer bis zum Ende auf ihre Kosten kommen.

Entsprechend zufrieden zeigte sich Stephan Albrecht, der keinen seiner Schützlinge hervorheben wollte. „Der Star ist die Mannschaft“, gab der HSG-Coach zu Protokoll. „Wir haben die erste Heimaufgabe sehr gut gelöst. Die Spieler waren von Beginn an hoch konzentriert.“ Als Vorteil erwies es sich, dass Albrecht den Kontrahenten am vergangenen Wochenende beobachtet hatte. „So etwas zahlt sich immer aus.“

So fiel es bei den Gastgebern kaum ins Gewicht, dass sie mit Kapitän Arne Leunig einen wichtigen Leistungsträger ersetzen mussten. Seine Mitspieler schlossen seine Lücke im Angriff mit großer Variabilität. Alle eingesetzten Feldspieler durften sich über einen eigenen Torerfolg freuen. In der Abwehr hinterließ der Mittelblock mit Finn Kreitz und Julian Scheidemann einen bärenstarken Eindruck. Daran biss sich der Gegner, der mit komplettem Kader im Rhumetal angetreten war, immer wieder die Zähne aus. Ein wirksames Mittel fand der TSV nicht.

HSG: Döscher, Gerke - B. Kreitz 3, Hermann 2, F. Kreitz 5, Schlüter 2, Strohschneider 1, Jentsch 10/4, Zimmermann 4, Wittwer 2, Scheidemann 3, Hagemann 2, Bertram 2, Bierwirth 2. (zys)

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