Handball-Verbandsliga: Plesse-Hardenberg gastiert am Samstag beim TSV Burgdorf III

Mit gemischten Gefühlen auf die Reise

Nörten / Bovenden. Wenn am Samstag um 19.30 Uhr in Hannover die Verbandsliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg beim TSV Burgdorf III auflaufen, dann treten sie zu einem Rückspiel an, für das es - noch - kein Hinspiel gibt. Die im Herbst am Wurzelbruchweg in Bovenden ausgefallene Partie wird erst am 29. März eben dort nachgeholt.

Nach Hannover fährt das Burgenteam mit eher gemischten Gefühlen. HSG-Trainer Jens Wilfer zum Kader des Gastgebers: „Der TSV Burgdorf ist ein völlig unberechenbarer Gegner, weil sich dessen bisher 29-köpfiger Verbandsliga-Kader neben einem kleinen Stamm aus Spielern der ersten Mannschaft in der Bundesliga, der zweiten Mannschaft in der 3. Liga und einer A-Jugend speist, die zur Zeit Bundesliga-Tabellenführer ist. Und alle drei TSV-Mannschaften sind an diesem Wochenende so angesetzt, dass Verbandsliga-Spielertrainer Robin Kothe personell für seinen Kader eigentlich die freie Auswahl hat.“

Zu viele Gedanken will Wilfer darauf allerdings auch nicht verschwenden: „Wir müssen es sowieso nehmen, wie es kommt.“ Man werde eben „hinfahren und Handball spielen. Ein heißer Tanz wird es in jedem Fall“, vermutet er.

Die Zahlen sprechen für diese Annahme: Burgdorf stellt das viertbeste Heim-Team (12:6 Punkte; HSG: 5./12:6). Das Burgenteam ist die viertbeste Auswärtsmannschaft der Saison (10:8; Burgdorf: 5./ 8:8). Beide Teams bewegen sich also auf Augenhöhe, wobei die aktuelle Formkurve für die HSG spricht: 6:6 Zähler brachten ihr Platz sechs in der Rückrundentabelle, in der Burgdorf mit 4:6 Punkten nur Achter ist. „In Hannover“, sagt Wilfer, „wollen wir - auch ohne die privat verhinderten Björge Full und Jens Glapka sowie ohne unsere Langzeitverletzten - wenigstens einen Punkt holen. Wobei mir zwei lieber wären!“ (zdz)

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