Handball-Verbandsliga: Plesse-Hardenberg empfängt am Samstag die HSG Heidmark

Geschwächte Gäste in Bovenden

Nörten / Bovenden. Mit einem Sieg über den Tabellenelften, die HSG Heidmark (10:20 Punkte), wollen die Verbandsliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg (5./18:10) am Samstag ab 19.30 Uhr in Bovenden nicht nur eine neue Serie auf den Weg bringen, sondern sich zugleich auch für die Hinspielniederlage (24:32 in Dorfmark) revanchieren. Und die Chancen stehen nicht schlecht dafür.

In den letzten neun Begegnungen dieses Verbandsliga-Klassikers siegte achtmal der Gastgeber. Nur in der Rückrunde 2010/11 zog das Burgenteam mit 25:31 den Kürzeren. Der zweite Grund für den - durchaus berechtigten - Optimismus: Der letzte Sieg des Südheide-Teams liegt sieben Spieltage zurück! Am 29. November besiegte Heidmark vor eigenem Publikum den SV Altencelle mit 27:15. Es folgten sechs Niederlagen am Stück, darunter auch das 20:22 in Lüneburg (der bisher einzige Sieg des Schlusslichtes) und das 20:26 gegen den Tabellenvorletzten HSV Warberg/Lelm, das anzudeuten scheint, dass die notorische Heimstärke der Heidjer bröckelt, während ihre Auswärtsschwäche unvermindert anhält. Mit 1:13 Punkten liegen sie (der Tordifferenz wegen) an drittletzter Stelle der Auswärtstabelle. Schwächer sind hier nur der punktgleiche SV Altencelle und das punktlose Schlusslicht Lüneburg.

HSG-Trainer Jens Wilfer weiß, dass seine Mannschaft am Samstag als klarer Favorit ins Rennen geht. Er weiß aber auch, dass „es für Heidmark mittlerweile nur noch um den Klassenerhalt geht. Der Gegner ist angeschlagen - und dementsprechend ernst zu nehmen.“ Und die eigene personelle Lage macht die Aufgabe nicht leichter. Zwar kehrten die Langzeitverletzten Florian Brill und Marvin Grobe zurück ins Training (für Brill könnte es bis Samstag sogar für die Bank reichen), doch dafür stehen Fragezeichen hinter den erkrankten Carsten Beyer und Sebastian Schindler sowie hinter dem angeschlagenen Malte Jetzke. (zdz)

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