Handball-Verbandsliga: Rhumetal bezwingt Himmelsthür 27:25

Gruß vom Schlendrian

Das Pech bleibt ihm treu: Rhumetals Finn Kreitz (am Ball) schied gegen Himmelsthür nach starkem Beginn erneut mit einer Schulterverletzung aus. Foto: zje

Katlenburg. Die Männer der HSG Rhumetal haben ihre makellose Heimbilanz in der Handball-Verbandsliga am Sonntag mit einem schmucklosen 27:25 (12:7) über TuS Himmelsthür verteidigt.

Rhumetal erzielte zwar den ersten Treffer, sah sich danach aber lange im Hintertreffen. Die Gäste agierten frech und abgeklärt. Die HSG-Abwehr blieb zu passiv, Keeper Onno Döscher zunächst glücklos - so, wie seine fahrig agierenden Mitstreiter vorn.

Domenik Zimmermann versiebte zwei Gegenstöße. Dazwischen verdaddelten gleich drei HSG-Akteure freistehend den Ball. So dauerte es bis zur 19. Minute, ehe Arne Leunig sein Team beim 7:6 wieder nach vorn brachte. Nach 20 Minuten spielte sich die HSG frei. Döscher steigerte sich. Fehler des Gegners wurden mit Gegenstößen bestraft. Drei Treffer von Zimmermann ließen den Vorsprung bis zur Pause wachsen.

Dieser Trend verstärkte sich nach Wiederbeginn. Mit einem 3:0-Lauf schuf sich Rhumetal ein scheinbar sicheres Polster. In der Folgezeit spulte der Favorit sein Pensum locker runter - zu locker. 20:12 führte die HSG, ehe der Schlendrian einzog. Zwei Minuten vor dem Abpfiff war Himmelsthür beim 25:26 plötzlich wieder in Schlagdistanz. Zimmermann traf auf der Gegenseite. Endgültig gesichert war der fünfte Heimsieg aber erst, als Döscher 25 Sekunden vor dem Abpfiff einen Strafwurf bravourös entschärfte

HSG: Döscher, Gerke - Hermann 5, Schlüter 1, Leunig 3, Strohschneider, Zimmermann 10/4, Wittwer 1, Scheidemann, Hagemann 1, Bertram 2, F. Kreitz 3, B. Kreitz 1, Mittelstädt. (zys)

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