Vor dem Anwurf: HSG erwartet den TSV Wietzendorf – Plesse reist zu Burgdorf III

Heimdebüt im Rhumetal

Abgesetzt: Der Northeimer Kai Kühn (am Ball) ist seinem Gegenspieler entwischt und setzt zum Torwurf an. Am Sonntag geht es mit der NHC-Reserve nach Lafferde. Archivfoto:  zhp

Northeim. Die HSG Rhumetal feiert am Sonntag ihr Heimdebüt in der Handball-Verbandsliga. Zu Gast ist der TSV Wietzendorf. Zeitgleich tritt das Burgenteam beim TSV Burgdorf III an.

Verbandsliga

1. TSV Burgdorf III - HSG Plesse-Hardenberg (So. 17 Uhr). Der TSV startete mit Sieg (29:22 über Rhumetal) und Niederlage (23:24 in Wietzendorf). Das gravierendste Problem ist, dass - bedingt durch die Kader-Bewegungen in der 1. und 2. Mannschaft - dessen Aufstellung von Wochenende zu Wochenende wechselt. So setzte Burgdorf in der vorigen Serie nicht weniger als 33 Feldspieler und fünf Torhüter ein. Beim Burgenteam entspannt sich die personelle Misere leicht: Malte Jetzke und Felix Becker kehren in den Kader zurück. André Regenthal hat das Training wieder aufgenommen, ist aber - wie auch Thomas Reimann und Sebastian Schindler - noch nicht wieder einsetzbar. Mannschaftssprecher Julian Zwengel: „Mit dem dritten Sieg in Serie würden wir uns - rechtzeitig vor dem Derbykracher gegen Rhumetal - oben in der Tabelle festsetzen.“

2. HSG Rhumetal - TSV Wietzendorf (So. 17 Uhr, Burgberg). Ohne Arne Leunig müssen die Rhumetaler ihre Heimpremiere bestreiten. Der Kapitän steht nach seiner Hochzeit in den nächsten drei Wochen nicht zur Verfügung. „Vorn können wir das wohl kompensieren. Fehlen wird er uns aber im Mittelblock der Abwehr“, bekennt Stephan Albrecht. Rhumetals Coach nahm den TSV zuletzt bei dessen 24:23-Heimsieg über Burgdorf III unter die Lupe und war von der disziplinierten Vorstellung beeindruckt. „Wir treffen auf ein junges, eingespieltes Team. Die haben einfach Bock auf Handball. Uns erwartet ein heißer Tanz.“

Im Gegensatz dazu war die HSG-Sieben zuletzt spielfrei. „Ob das ein Vorteil ist, wird sich Sonntag zeigen. Sicher fehlt uns im Moment aber noch der Rhythmus“, klagt Albrecht.

Landesliga

3. TGJ Salzgitter - HSG Rhumetal Frauen (So. 13 Uhr). „Salzgitter hat einen starken Angriff, spielt variabel im Rückraum, verfügt über gute Außen und ist auch vom Kreis brandgefährlich“, zeigt Rhumetals Trainer André Friedrichs großen Respekt. Im Angriff hofft der Coach auf mehr Druck aus dem Positionsspiel und möchte ein höheres Tempo anschlagen. Allerdings werden ihm wohl nur neun Spielerinnen zur Verfügung stehen. Zwar ist Lisa Hake (Knie) dabei, zu der verletzten Manuela Dix hat sich aber nun auch noch Jennifer Uhl gesellt. Die Torfrau brach sich in Timmerlah einen Finger.

4. MTV Groß Lafferde - Northeimer HC II Männer (So. 17 Uhr). Bis auf Keeper Wode und Tobias Schmalstieg ist der NHC-Kader komplett. „Unser Angriffsspiel ist noch zu statisch. Wir brauchen zu lange, um uns auf wechselnde Abwehrsysteme einzustellen“, sieht Christian Kühne trotz des Achtungserfolges zum Auftakt bei Vizemeister Zweidorf noch Reserven. Die junge MTV-Sieben ist mit Sieg und Niederlage gestartet. Fehler gilt es zu vermeiden. „Sonst kann es passieren, dass wir überlaufen werden! Wir müssen von der ersten Minute an wach sein, um Lafferde nicht ins Spiel kommen zu lassen.“ (zys/zdz)

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