Handball-Verbandsliga: Heimpleite für das Burgenteam

Plesse-Hardenberg unterliegt Fallersleben mit 35:39

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Nichts zu holen: Sebastian Herrig (am Ball, bedrängt vom Fallerslebener Kris Behrens) und seine Mitspieler wie Carsten Beyer (rechts) stemmten sich vergeblich gegen die Niederlage.

Bovenden. Jetzt ist es also passiert: Mit dem 35:39 (15:19) gegen den Aufsteiger VfB Fallersleben kassierten die Verbandsliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Samstag die erste Heimniederlage der Saison. Trainer Jens Wilfer nach der Partie in einem ersten Kommentar: „Das war unser schlechtestes Heimspiel.“ Sein zweiter Kommentar: „Fallersleben hat aber auch eine starke Leistung geboten.“

Um mit dem Gast zu beginnen: Der VfB zeigte, warum er als Aufsteiger so weit oben in der Tabelle zuhause ist. Mit fließenden Ballstaffetten spielte der VfB immer wieder die beiden Außen André Frerichs (rechts, 6/2) beziehungsweise Marco Frerichs (links, 5) zum Wurf frei. Und ging es mal nicht über die Außen, dann zeigte der VfB-Rückraum sein reichhaltiges Wurfrepertoire: Kris Behrens, Christian Bangemann und Tim Tangemann brachten es zusammen auf 18 Tore aus der zweiten Reihe. Insgesamt, so Wilfer, habe seine Abwehr einfach keine Einstellung zum doch recht körperbetonten Spiel des Gegners gefunden.

Ihre Niederlage aber verdankt die HSG vor allem der Tatsache, dass sie sich in den Auftaktphasen beider Halbzeiten überrennen ließ: Im ersten Durchgang lag sie nach nur sechs Minuten schon 2:5 zurück. Und nach dem Wiederanpfiff fielen die Hausherren in nur acht Minuten vom 15:19-Pausenstand auf 20:26 (38.) zurück. Dazwischen glich die Partie einer Achterbahnfahrt: 6:7 (13.), 9:10 (19.), 12:12 (23., der erste Gleichstand!) und 13:16 (26.). Als das Duell dann beim 20:26 sogar schon verloren schien, zog die HSG sich fast noch am eigenen Schopf aus dem Sumpf: Beim 29:30 (49.) lag (wenigstens) ein Punkt wieder im Bereich des Möglichen. Doch ein Alu-Treffer, zwei vergebene Tempogegenstöße und zwei nicht genutzte Chancen verhinderten das.

Beim 31:35 (56.) war die Partie dann endgültig gelaufen. Für die Zuschauer blieb - als Schmankerl - nur noch der von Sebastian Schindler für Jens Glapka aufgelegte „Kempa“ zum 35:38 (59.).

Wie schwer dieser Rückschlag wiegt, wird nun das nächste Spiel in Fuhlen zeigen müssen.

HSG: Ahlborn (erste Halbzeit), Zwengel (zweite Halbzeit) - Beyer 9, S. Schindler 7, Herrig 4, Glapka 4/1, Brill 3, Gloth 3, P. Schindler 3, Grobe 1, Reimann 1, M. Meyer, Regenthal. (eko)

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