Handball-Verbandsliga: Plesse macht es gegen Heidmark aber unnötig spannend

Ein Heimsieg zum Geburtstag

Julian Zwengel

Bovenden. Wenn es denn stimmt, dass kleine Geschenke die Freundschaft erhalten, dann dürfte die Beziehung zwischen den Verbandsliga-Handballern der HSG Plesse-Hardenberg und Trainer Jens Wilfer noch lange andauern: Denn das, was die Spieler ihrem Coach beim 23:22 (13:11)-Heimsieg über die HSG Heidmark als nachträgliches Geburstagsgeschenk überreichten, war bestenfalls als „klein“ zu nennen.

Und gedacht war das sicherlich völlig anders. Schon der Auftakt war zäh: Es dauerte vier Minuten bis zum 1:0 und weitere zehn bis zur erwartet sicheren Führung (7:2). „Dann war aber der Rhythmus weg“, bemängelte Wilfer. Man habe den Druck auf den Gast nicht aufrechterhalten können und diesen so zurück ins Spiel gelassen. Dass es am Ende dann nur zum knappsten aller Siege reichte, lag vor allem an der HSG-Offensive, die in 60 Minuten nur 25 Tore warf, daneben aber nicht weniger als 22 weitere gute Möglichkeiten vergab. Der Gast erzielte überhaupt nur 17 Feld- und fünf Siebenmeter-Tore. Weitere drei Strafwürfe (und zwölf schwere Kaliber) parierte der überragende Julian Zwengel.

Sicherlich spielte es eine Rolle, dass Wilfer im linken Rückraum nur zwei grippegeschwächte Spieler aufbieten konnte (Carsten Beyer - er schied nach 34 Minuten aus - und Sebastian Schindler), die es zusammen auf nur ein Tor brachten. Aber die miserable Quote von nur etwa 50 Prozent erklärt das auch nicht ausreichend. Problematischer war da schon die robuste Gangart der Heidmärker, während das Burgenteam im Schlussspurt einen Siebenmeter nach dem anderen aufgebrummt bekam.

HSG: Zwengel, Ahlborn - Herrig 5, Gloth 4, P. Schindler 4, Reimann 3, Glapka 3/2, Jetzke 2, Beyer 1, Regenthal 1, M. Meyer, S. Schindler. (eko)

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