Los geht es am Sonntag um 17 Uhr in der Burgberghalle

HSG Rhumetal empfängt Nachbar Osterode zum Derby

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Julian Scheidemann setzt zum Sprungwurf an. Hier im Spiel gegen Alfeld, Sonntag kommt Osterode.  

Katlenburg – In der Handball-Verbandsliga der Männer messen die Nachbarn von der HSG Rhumetal und der HSG Osterode am Wochenende ihre Kräfte. Das brisante Derby wird am Sonntag um 17 Uhr in der Burgberghalle angepfiffen.

Jens Wilfer rechnet mit einem knappen Ausgang und sieht die Favoritenrolle beim Gegner. „Das wird durch unsere Auswärtsschwäche noch etwas bestärkt. In der Fremde waren wir bislang leider wenig erfolgreich“, erklärt Osterodes Coach. Er sieht aufgrund der Tabellensituation (Neunter gegen Fünfter) auch mehr Druck bei den Gastgebern. Die seien im Rückraum stark und torgefährlich besetzt. Dazu komme die Heimstärke. „Das macht es für uns nicht einfacher. Wir brauchen eine gute Abwehrleistung. Ich hoffe auf ein faires, spannendes Spiel. Am Ende wird wohl die Tagesform den Ausschlag geben. An große taktische Überraschungen glaube ich nicht. Dafür kennen sich die Mannschaften einfach viel zu gut.“

Aus Rhumetaler Sicht sind die 60 Minuten vom Sonntag angesichts der sportlichen Rivalität unter den Nachbarn das Derby schlechthin. Das umkämpfte Hinspiel endete 22:18 für OHA. „Wir haben damals ohne Patte in der Hattorfer Halle unsere vielen guten Möglichkeiten im Angriff einfach nicht genutzt. 22 Gegentore in fremder Halle sind eigentlich eine gute Basis“, erinnert sich Uwe Falkenhain.

Von der Rückkehr von Yannik Schlüter verspricht sich Rhumetals Trainer mehr Wucht aus dem Rückraum. Mut macht zusätzlich das Auftreten seiner Schützlinge in Warberg und Hildesheim, auch wenn jeweils nach hartem Kampf knapp verloren wurde. „Mit der Einstellung aus dem Heimspiel gegen Alfeld sollte diesmal ein Sieg möglich sein.“

Schlüter und Eike Kreitz haben sich im vergangenen Spiel Blessuren zugezogen, mussten mit dem Training aussetzen. Tim Scheidemann ist erkrankt. Dafür kehrt Jan-Niklas Falkenhain rechtzeitig zum Spiel aus dem Urlaub zurück. Am Sonntag sollte der Kader also eigentlich komplett sein. „Wir freuen uns auf das Derby. Osterode kann kommen“, lautet die selbstbewusste Ansage von Uwe Falkenhain.  zys

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