Niederlage beim bisherigen Schlusslicht in Nienburg

HSG Rhumetal geht an der Weser baden

Nienburg – Ein böses Erwachen gab es für die Handballer der HSG Rhumetal am Samstag beim bisherigen Verbandsliga-Schlusslicht HSG Nienburg II. Die Weserstädter reichten die rote Laterne dank eines unerwarteten 29:23 (20:10)-Erfolges an den MTV Geismar weiter.

„Es wäre seit meinem Amtsantritt noch nie so einfach gewesen, auswärts zu gewinnen“, schimpfte Trainer Sascha Heiligenstadt nach dem Abpfiff. Die vielen Ausfälle, das verletzungsbedingte Ausscheiden von Colin Hogreve und die frühe rote Karte für Jan-Niklas Falkenhain (3.) nach einem Kopftreffer vom Siebenmeterpunkt konnten seine Schützlinge nicht kompensieren. „Nienburg war auch nicht gut. Aber einige Spieler können die taktischen Vorgaben nicht umsetzen und stoßen sichtlich an ihre Grenzen.“ Ausnehmen wollte Rhumetals Coach von seiner Kritik nur Keeper Pascal Steinhop („Wäre er nicht so gut drauf gewesen, wären wir mit 45 Gegentreffern zurück gefahren.“) und das Duo Bjarne Kreitz/Benny Jentsch. „Nur sie haben sich gegen die Niederlage gewehrt.“

Dabei kamen die Gäste mit einer 7:4-Führung durchaus ansprechend aus den Startlöchern. Was aber folgte, war ein aus Sicht des Coaches unerklärlicher Blackout der HSG, den der Gegner zu einem fulminanten 16:3-Lauf nutzte. Dank der Umstellung auf eine offensivere Deckungsformation kam Rhumetal nach der Pause besser ins Spiel. Hätte man nicht so viele Chancen ausgelassen, wäre vielleicht sogar eine Wende möglich gewesen.

HSG: Steinhop, Döscher - Bierwirth 3, Deppe 2, Hogreve, Falkenhain 1, Jentsch 9/1, B. Kreitz 7, J. Scheidemann 1, Proschwitz, Stolle.   zys

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