Handball-Verbandsliga: Plesse und Duderstadt trennen sich im Spitzenspiel 27:27

Kein Sieger in Bovenden

Enge Kiste vor vollen Zuschauerrängen: Hier wird Plesses Carsten Beyer (am Ball) von Duderstadts Hrvoje Batinovic (96) gestört. Davor will Sven Suton blocken. Am Ende stand es 27:27. Foto: zje

Bovenden. Nun ist die Saison schon so alt - und doch hat sie immer noch etwas Neues auf Lager: Das leistungsgerechte 27:27 (15:13) gegen den Tabellendritten TV Jahn Duderstadt - vor über 500 begeistert mitgehenden Zuschauern (darunter mehr als 100 aus dem Eichsfeld) - war das erste Unentschieden des Tabellenführers HSG Plesse-Hardenberg in dieser Spielzeit.

Mit dem einen Punkt waren nach dem Abpfiff beide Seiten zufrieden. Jahn-Manager Michael Kienberger: „Es war sogar mehr für uns drin, aber wir schauen auf Platz drei. Den wollen wir behalten. Und da hat uns der Punkt geholfen.“ HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe: „Natürlich wollen wir Meister werden. Aber der Aufstieg in die Oberliga ist das Wichtigere. Dahin haben wir heute einen großen Schritt gemacht. Vier Runden vor Schluss haben wir weiter fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten.“

In den Auswärtspartien bei den SF Söhre (17. April; die HSG wird wieder einen Fan-Bus einsetzen) und bei TuS Himmelsthür (30. April), spätestens aber im Heimspiel gegen Altencelle (7. Mai in Bovenden) soll der Oberliga-Aufstieg endgültig klar sein.

Dass der Schritt dorthin am Sonntag nicht größer ausfiel, lag an den letzten 80 Sekunden: Bei eigener Führung erhält der HSGer Thomas Reimann eine (sicherlich nicht zwingend nötige) Zeitstrafe. Im Gegenzug verhindern die Eichsfelder mit einem Foul, das den Vergleich mit dem Reimann-Foul klar für sich entscheiden würde, das 28:26 für die HSG. Mehr noch: Den Ballbesitz nutzen sie zum schlussendlichen Ausgleich.

Von der ersten Sekunde an war die Partie heiß umkämpft. Keine der beiden Mannschaften setzte sich jemals wirklich ab. Drei Tore (erstmals beim 14:11/27. Minute) war der höchste Abstand. Da aber Julian Zwengel im Jahn-Tor gegen seine alten Mitspieler einen überragenden Tag erwischte, blieben die Duderstädter selbst da noch im Spiel.

Und als die HSG in nur sechs Minuten einen 23:20-Vorsprung (44.) zum 23:24 (46.) verspielte, drohte sogar Schlimmeres. Doch sie fing sich wieder und erkämpfte sich den verdienten Punkt.

HSG: Wedemeyer-Kuhlenkamp (1.- 40.), Ahlborn (ab 41.) - Beyer 7, Brand 5, Glapka 4/2, P. Schindler 3, Herrig 2, Jetzke 2, Meyer 2, Gloth 1, Grobe 1, Regenthal, Reimann. (eko)

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