Handball-Verbandsliga: Rhumetal verliert 27:31

Keine Cleverness, keine Punkte

Vinnhorst. Die vierte Niederlage in Serie haben die Verbandsliga-Handballer der HSG Rhumetal am Samstag hinnehmen müssen. Und wiederum war es eine völlig unnötige. Bei TuS Vinnhorst brachten es die Rhumetaler fertig, eine Sechs-Tore-Führung aus den Händen zu geben. Nach 60 Minuten gewannen die Gastgeber 31:27 (12:14).

Obwohl Finn Kreitz, Stefan Sochert und Arne Leunig angeschlagen ins Spiel gingen, schafften es die Gäste, sich nach dem 4:4 auf 7:4 abzusetzen. „Aus einer konzentrierten Abwehr heraus ist es uns immer wieder gelungen, den Vorsprung zu vergrößern“, berichtete Trainer Sascha Heiligenstadt. Nach 22. Minuten stand es 14:8. „Dann hat uns leider die Konzentration verlassen.“ Bis zur Pause verkürzte Vinnhorst auf zwei Treffer.

Diese Auszeit ging auch nach dem Seitenwechsel weiter. Die Heimsieben zog zur eigenen 20:18-Führung vorbei (40.). In der Folge bissen die Schützlinge von Heiligenstadt die Zähne zusammen. Richtig absetzen konnte sich niemand, ehe es in die entscheidende Phase ging. „Da haben wir die Chance auf etwas Zählbares einfach weggeworfen“, fasste der Coach die Geschehnisse zwischen der 44. und 52. Minute zusammen. Obwohl Rhumetal teilweise in doppelter Überzahl auf dem Feld stand, verlor man diese Minuten mit 2:5. Vinnhorst zog auf 27:23 weg und entschied das Duell.

Heiligenstadt: „Vinnhorst war nicht besser. Die Niederlage haben wir allein unserer schlechten Chancenverwertung zuzuschreiben.“ Arne Leunig bescheinigte er eine Galavorstellung. Zudem lobte er Yannik Schlüter und Bjarne Kreitz für ihre Leistungen.

HSG: Voß, Schmidt - Leunig 11, Zimmermann 4/4, Schlüter 4, F. Kreitz 4, B. Kreitz 2, Wienert 1, Strohschneider 1, Sochert, Bertram, J. Scheidemann, T. Scheidemann, Hagemann. (mwa)

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