Handball-Verbandsliga: Christian Brand trifft beim verdienten 30:23 über die HSG Schaumburg-Nord II zehn Mal

Klare Sache für’s Burgenteam zum Heimauftakt

Kaum zu halten: Erfolgreichster Werfer der HSG Plesse-Hardenberg war einmal mehr der neue Rückraumspieler Christian Brand. Foto: zel

Nörten. Weiter auf Erfolgskurs liegen die Verbandsliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg: Am Sonntag besiegten sie im ersten Saisonheimspiel in Nörten die HSG Schaumburg-Nord II mit 30:23 (13:9).

Dabei hatten sich die personellen Voraussetzungen noch vor dem Anpfiff unerwartet verschlechtert: Im Abschlusstraining knickte Thomas Reimann um. Er fiel mit Bänderproblemen aus, so dass die Sorgen im Rückraum anhalten. Da auch Malte Jetzke und Sebastian Schindler fehlten, standen für die drei Positionen nur vier Spieler zur Verfügung, von denen Carsten Beyer und Christian Brand mehr oder weniger durchspielten. So war es nur natürlich, dass den Hausherren in den letzten zehn Minuten die Körner ausgingen. „Allerdings“, freute sich Trainer Dietmar Böning-Grebe, „haben wir es diesmal nicht so spannend werden lassen wie in Müden.“

Das Burgenteam wusste um sein personelles Handicap und suchte deswegen die rasche Entscheidung. Hinten stand es konzentriert und sicher und vorn versuchte es, Fehlwürfe zu vermeiden. Dennoch blieben die ersten 20 Minuten fast völlig ausgeglichen. Erst beim 8:6 (23. Minute) setzten die Hausherren sich erstmals auf zwei Tore ab. Danach gab es den Zwischenspurt zum 13:8 (29.), und - nach dem Wiederanpfiff - die Vorentscheidung, als die Gastgeber sich über 16:10 (35.) auf 20:13 (43.) absetzten. Anschließend war man darauf bedacht, diesen Vorsprung sicher zu verwalten. Mit zum Sieg beigetragen haben dürfte, dass die durchaus spielstarken Gäste Defizite im Abschluss hatten. So konnte das Burgenteam sich auch mal Ballverluste leisten, ohne dass diese sofort bestraft wurden. Angesichts der unzureichenden Wechselmöglichkeiten ein nicht zu verachtender Vorteil.

Trainer Böning-Grebe jedenfalls war mit Leistung und Ergebnis seiner Mannschaft vollauf zufrieden.

HSG: Wedemeyer-Kuhlenkamp (bis 42.), Zwengel (ab 43.), Ahlborn - Brand 10/5, P. Schindler 5, Beyer 4, Brill 4, Glapka 2, Grobe 2, Herrig 2, Gloth 1, Meyer 1. (eko)

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