Handball-Verbandsliga: Anwurf am Sonntag um 17 Uhr in Herzberg

HSG Rhumetal startet mit Derby bei der HSG Osterode in die neue Saison

Jan Niklas Falkenhain im Heimspiel der vergangenen Serie gegen Osterode. Aus dem Rückraum versucht er über die gegnerische Abwehr hinweg zum Erfolg zu kommen.
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Kann er Sonntag dabei sein? Jan Niklas Falkenhain im Heimspiel der vergangenen Serie gegen Osterode.

Betriebstemperatur ist für die Handballer der HSG Rhumetal gleich am ersten Spieltag der Verbandsliga-Saison 2020/21 gefordert. Sonntag geht’s zum brisanten Nachbarschaftsduell bei der HSG Osterode. Ab 17 Uhr dürften die Motoren auf beiden Seiten in Herzberg heiß laufen.

Katlenburg - „Die Stimmung ist gut. Dass es gleich gegen Osterode geht, ist für die Jungs eine zusätzliche Motivation“, fiebert Rhumetals neuer Coach Kai Kühn den ersten 60 Pflichtspielminuten seit dem 7. März entgegen. „In der Vorbereitung hat sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel gesteigert, gerade im letzten Test gegen Börde.“ Gegen den Oberligisten zog sich die HSG bei der 27:30-Niederlage achtbar aus der Affäre.

Ausgerechnet vor dem Derby gibt es aber in Sachen Aufstellung zwei Fragezeichen. Ole Bierwirth plagt sich mit Knieproblemen herum. Jan Niklas Falkenhain ist durch eine Fußverletzung gehandicapt. Ein Ausfall wäre eine nicht unerhebliche Schwächung. Und das gegen einen kampfstarken Gegner, „bei dem es der Trainer immer wieder schafft, das Maximum heraus zu holen“, lobt Kühn die Arbeit seines Gegenüber Jens Wilfer.

Der Angesprochene sieht die Gäste aus dem Rhumetal in einer leichten Favoritenrolle. „Sie haben in der Abwehr Größenvorteile. Hier haben sie durch Yannik Schlüter und Tim Isermann sogar noch zugelegt und die Mannschaft hat großes Potenzial. Wir wollen mit unseren Stärken wie Schnelligkeit und Spielwitz dagegenhalten“, sagt Wilfer. Und im Harz ist die Vorfreude ebenfalls groß. „Es ist toll, dass wir endlich wieder vor Zuschauern spielen können.“

Als etwas unglücklich bezeichnet es Wilfer, dass es gleich mit dem Derby losgeht. „Die Jungs hatten sieben Monate kein Spiel und müssen erst ihren Rhythmus finden. Keiner weiß, wo er steht. Und es sind schwierige Rahmenbedingungen.“ Statt einer prall gefüllten Halle werden Sonntag maximal 145 Fans die Ränge füllen.

„Gefühlt sind wir noch nicht bei 100 Prozent. Vor allem in der Abwehr sind wir noch nicht eingespielt. Es wird sicher nicht alles rund laufen“, bekennt Wilfer. „Aber die Mannschaft ist motiviert. Ich freue mich auf ein spannendes Duell.“  (Andreas Schridde)

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