Vor dem Anwurf: Das Burgenteam empfängt am Sonntag Duderstadt – Heimspiele für Landesligisten

Die letzte Hürde für Plesse?

Attacke! Mit einem Heimsieg gegen Duderstadt hätte die HSG Plesse um Torjäger Christian Brand (am Ball) den Aufstieg fast in der Tasche. Los geht es Sonntag um 17 Uhr in Bovenden. Archivfoto: zje

Northeim. In Bovenden steigt am Sonntag das mit Spannung erwartete Spitzenspiel der Handball-Verbandsliga, wenn Plesse auf Duderstadt trifft. Die Männer der HSG Rhumetal sind spielfrei. Northeim II trifft in der Landesliga daheim auf Osterode.

Verbandsliga

1. HSG Plesse-Hardenberg - TV Jahn Duderstadt (So. 17 Uhr, Bovenden). Wenn ein Tabellenführer den Tabellendritten empfängt, dann ist das ein Spitzenspiel. Wenn in einer Spielklasse zwei südniedersächsische Mannschaften aufeinandertreffen, dann widmen die Fans diesem Derby ihre volle Aufmerksamkeit. Und wenn man fünf Spieltage vor Saisonende das angestrebte Ziel - Aufstieg - so gut wie sicher eintüten kann, dann hat das Spiel einen extrem hohen Stellenwert.

Sonntag in Bovenden kommen alle drei Komponenten zusammen: Tabellenführer HSG Plesse-Hardenberg (32:6 Punkte) empfängt die drittplatzierten Duderstädter (27:11). Die Eichsfelder, die am 6. Dezember mit 9:9 Punkten aus dem Aufstiegsrennen schon ausgeschieden schienen, holten seither weitere 18:2 Zähler. Nur dem Tabellenzweiten Burgdorf (30:6) musste der TV Jahn sich beugen. In Bovenden kämpft er um seine letzte Chance.

Beim Burgenteam hat sich die Schwerstarbeit von Physio Franziska Felsch gelohnt: Christian Brand, Malte Jetzke und Thomas Reimann sind wieder einsatzbereit. Und Patrick Schindler scheint seine Rückenprobleme auch überstanden zu haben. Fehlen werden nur Sebastian Herrig (er trainiert aber schon wieder) und Felix Becker, der sich unter der Woche eine Fußverletzung zuzog. Trainer Dietmar Böning-Grebe zu seinen Eindrücken aus der Trainingswoche: „Die Mannschaft will es wissen!“

Landesliga

2. Männer: Northeimer HC II - HSG Osterode (Sa. 17.30 Uhr, Schuhwall). Gegen die Harzer muss die Truppe um Kai Kühn ohne Verstärkung aus der Oberliga-Sieben auskommen, die parallel in Braunschweig antritt. Die Gastgeber können aber auf eine beeindruckende Serie von sechs Siegen aus sieben Spielen verweisen. Das sollte genug Sicherheit geben, um gegen Osterode zu bestehen. Aus einer sicheren Abwehr heraus möchte man den Gegner mit Tempo unter Druck setzen, um Revanche für die 23:25-Hinspielniederlage zu nehmen. Trotz des dritten Tabellenplatzes dürften sich die Erwartungen der Gäste in dieser Spielzeit nicht ganz erfüllt haben. In der Fremde holte OHA aus neun Partien nur fünf Zähler. Zu wenig, um ganz vorn mitzuspielen.

3. Frauen: HSG Rhumetal - MTV Geismar (So. 15 Uhr, Burgberg). Mit seinem Einstand konnte Sascha Friedrichs zufrieden sein. Vor der Osterpause gelang in Dransfeld ein 26:23-Erfolg. „Damit haben wir uns etwas Luft verschafft“, freute sich der neue HSG-Coach. Fünf Spieltage vor dem Saisonende hat sein Team sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Geismar ist jedoch ein anderes Kaliber. Der MTV liegt auf Rang zwei. Bei drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Zweidorf scheint es aber mit der direkten Rückkehr in die Oberliga nicht zu klappen. Im Hinspiel wurde Rhumetal mit einer deftigen 15:32-Packung auf die Heimreise geschickt.

„Das soll uns zuhause natürlich nicht passieren“, stellt Friedrichs klar. „Wir wollen uns mutig präsentieren und Geismar einen großen Kampf liefern.“ Alle A-Jugendlichen stehen Sonntag im Kader. Erstmals ist dann auch Luana Kenga Masha dabei. (zdz/zys)

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