Handball-Verbandsliga: Die HSG Rhumetal baut auf den eigenen Nachwuchs

„Die Mischung macht’s“

Die „Neuen“ im Rhumetal: Tim Isermann, Jonas Engelberg, Torben Schmidt, Eike Kreitz und Daniel Voß mit den Trainern Arne Leunig und Lars Eichhorn. Foto: zys

Katlenburg. Vor der für einen Aufsteiger häufig schweren zweiten Saison stehen die Männer der HSG Rhumetal in der Handball-Verbandsliga. „Es geht nicht um einen bestimmten Tabellenplatz. Da sind wir ganz locker“, erklärt Trainer Lars Eichhorn, der gemeinsam mit seinem verlängerten Arm auf dem Spielfeld, Arne Leunig, für die Geschicke der HSG verantwortlich ist. In der Verbandsliga sei alles möglich, wie im Lotto. „Deshalb wünschen wir uns schnell 20 Punkte, um die nötige Sicherheit zu haben. Dann schauen wir weiter.“

Im Rhumetal baut man auf die Erfahrung von Benny Jentsch, Domenik Zimmermann oder Rückkehrer Daniel Voß, der die Position von Onno Döscher zwischen den Pfosten einnimmt. Dazu kommen die etablierten Akteure der Vorsaison wie Kreisläufer Yannik Schlüter und die Gebrüder Kreitz. Und nicht zuletzt die jungen Wilden. Tim Scheidemann, Tim Isermann und Eike Kreitz sind neu im Team.

Erster Auftritt im Pokal

„Die richtige Mischung macht’s“, glaubt Eichhorn. „Es wird nicht einfach, aber wir haben eine gute Truppe.“ Den Neuen traut er zu, dass sie schnell Fuß fassen. Sie alle kennen die Burgberghalle ja gut. „Die Sache mit den jungen heimischen Spielern ist von uns ganz bewusst gewählt. Sie sollen auch spielen. Diesen Weg gehen wir weiter und sind überzeugt davon.“

Ganz sicher ist man sich noch nicht, wo die Reise in den kommenden Monaten letztlich hingehen wird. Garantiert ist nach Ansicht des Rhumetaler Coaches dagegen Spannung im Titelkampf. Dort traut er der TG Münden mit einer starken Rückraumgarde ganz viel zu. Weiter nach oben wollen der Tabellenfünfte der Vorsaison aus Fallersleben und Aufsteiger Vinnhorst, der mächtig aufgerüstet hat.

Die Truppe aus dem Norden Hannovers ist am 11. September Premierengast in der Burgberghalle. Ganz auf diesen Termin ausgerichtet ist auch die Vorbereitung der HSG. Den letzten Feinschliff kann man sich eine Woche zuvor im Pokal holen. In Moringen trifft man zunächst auf den Gastgeber. Im Finale wäre ein Zusammentreffen mit Ligakonkurrent Münden möglich.

Zuvor stehen noch Testspiele gegen Northeim II, Rosdorf und Spanbeck auf dem Programm. Vom 26. bis 28. August absolviert der Verbandsligist ein Trainingslager in Bilshausen. Geplant ist auch ein Duell mit Osterode mit Neu-Trainer Jens Wilfer. (zys)

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