Niederlage im Derby gegen Duderstadt: Großer Kampf, aber keine Punkte für Rhumetal

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Tore satt: Neun Mal netzte Rhumetals Außen Domenik Zimmermann (am Ball) ein. Zum Sieg reichte es nicht.  

Katlenburg. Drama in der Burgberghalle! Die HSG Rhumetal hatte den TV Jahn Duderstadt am Rande einer Niederlage, stand aber trotz erstklassiger Vorstellung nach 60 Minuten und einem 27:29 (14:10) mit leeren Händen da.

Stimmungsvoller Beginn vor toller Kulisse: Onno Döscher, sofort da, fängt einen Heber vom Punkt und lässt sich nicht tunneln. Die HSG führt 4:2. In Abwesenheit von Benny Jentsch deckt Jahn Jan-Niklas Falkenhain von Beginn an kurz. Beide Deckungsreihen packen ordentlich zu. Dabei verstand es Rhumetal, auch mit Gegenstößen, gegen einen körperlich überlegenen Kontrahenten feine Nadelstiche zu setzen, um den knappen Vorsprung zu verteidigen. Und nicht nur das. 15:10 hieß es nach 26 Minuten. Bis zur Pause traten die Gastgeber nahezu fehlerfrei auf.

Nach Wiederbeginn erhöhten die Rhumetaler, bei denen die Youngster Colin Hogreve und Jannis Deppe unerschrocken mitmischten, auf 18:13 (35.). Beim Gegner regte sich bei Brand und Janukovic Widerstand. Der mündete nach 40 Minuten in den Anschlusstreffer zum 17:18. Doch in beeindruckender Manier fightete die HSG mit Herz und Leidenschaft zurück. Die Halle tobte, als Benjamin Ilsen einen Siebenmeter parierte und Nicolas Fischer im Gegenzug auf 22:18 erhöhte. Aber es blieb spannend. Jahn ließ einen 4:0-Lauf folgen.

Beim 24:24 leisteten sich die Unparteiischen eine kapitale Fehlentscheidung nach einem groben Foul an Finn Kreitz, das völlig ungeahndet blieb. Das nutzten die Gäste vom Punkt zur ersten Führung, die sie nicht mehr hergaben. Til Winkler beendete 30 Sekunden vor dem Abpfiff alle Hoffnungen der Rhumetaler, die sich mindestens einen Zähler verdient hatten.

HSG: Döscher, Ilsen - Bierwirth, Deppe 2, Falkenhain 6, Fischer 3, Hogreve, B. Kreitz 2, E. Kreitz, F. Kreitz 5, Scheidemann, Stolle, Strohschneider, Zimmermann 9/2. (zys)

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