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Mündener Turniersieg trotz Ausfällen

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Von: Per Schröter

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In Wurfposition: Mündens Tim Weinberger (am Ball) gegen Rhumetals Tim Isermann (links) und Niklas Krell. Hinten der beste TG-Turnierschütze, Nico Backs.
In Wurfposition: Mündens Tim Weinberger (am Ball) gegen Rhumetals Tim Isermann (links) und Niklas Krell. Hinten der beste TG-Turnierschütze, Nico Backs. © Hubert Jelinek

Einen erfolgreichen Start ins neue Jahr legten die Verbandsliga-Handballer der TG Münden mit dem Sieg beim B-Turnier um den Silvester-Cup der HSG Rhumetal hin.

Katlenburg – Mündens Trainer Hazim Prezic war trotzdem alles andere als zufrieden. „Die Teilnahme an diesem Turnier war für uns die einzige Möglichkeit, uns wieder für die in zwei Wochen beginnende Rückrunde einzuspielen“, sagt Prezic. Doch obwohl der Termin bereits seit drei Monaten festgestanden habe, hätten ihm fünf wichtige Spieler gefehlt. Während die Absagen des beruflich verhinderten Christopher Barth, des verletzten Patrick Sonne und des nach einer Leistenoperation noch nicht wieder fitten Marc Imberger nicht zu verhindern gewesen seien, habe er für das Fehlen weiterer Spieler kein Verständnis.

Das alles machte sich vor allem in den Vorrundenspielen gegen den Regionsoberligisten Kieler TV (10:8) und den gastgebenden Landesligisten HSG Rhumetal (10:10) bemerkbar. „Jeweils mehr als 15 technische Fehler in Spielen, die gerade einmal 25 Minuten dauern, sind einfach viel zu viel“, schimpfte Prezic. Zu den wenigen Lichtblicken zählte er bis dahin A-Jugendtorwart Lennard Jordan, der in beiden Partien zwischen den Pfosten gestanden und seine Sache „richtig gut“ gemacht hatte.

Im Halbfinale wartete dann mit Landesligist HSG Warberg/Lelm II ein motivierter Gegner, der bis zum Schluss kämpfte, sich den nun immer stärker werdenden Mündenern am Ende der aber doch mit 14:17 geschlagen geben musste. Richtig eng wurde es dann im Endspiel gegen Titelverteidiger Eickener SpVgg (Verbandsliga Nordsee). Zwar gab die TG sofort den Ton an und erspielte sich in der Anfangsphase eine Drei-Tore-Führung, leistete sich dann aber in der Schlussphase erneut zu viele Fehler und hatte am Ende nur knapp mit 15:14 die Nase vorn. Das Spiel um Platz drei gewann Warberg/Elm II im Siebenmeterwerfen gegen den Kieler TV, nachdem es nach regulärer Spielzeit 10:10 gestanden hatte.

„Es ist komisch, so etwas zu sagen, aber wir haben das Turnier zwar gewonnen, insgesamt aber richtig schlecht gespielt“, ging Hazim Prezic mit seinen Jungs hart ins Gericht. Ein Lob vom Coach gab es lediglich für Nico Heinemann, der sowohl in der Abwehr als auch im Angriff „ganz stark gespielt hat“ sowie für Nico Backs, der im Rückraum viel Verantwortung übernommen habe.

Seine erste Partie im Mündener Trikot bestritt mit Lucas Ockel ein Neuzugang. Der Linkshänder spielte bislang für die SHG Hofgeismar/Grebenstein.

TG-Torschützen: Backs 12, Weinberger 9, Rusteberg 7, Heinemann 7, Rohdich 7, Kroll 5, Bode 4, Ockel 1, B. Fehling 1, F. Fehling 1.  (Per Schröter)

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