Verbandsliga: Sonntag, 17 Uhr, Burgberghalle

Personalsorgen im Rhumetal vor Duell mit Nienburg II

Kann er dabei sein? Yannik Schlüter, hier im Heimspiel gegen Emmerthal, ist einer von zahlreichen HSG-Akteuren, die auf der Kippe stehen. Archivfoto: Stefan Barbeln
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Kann er dabei sein? Yannik Schlüter, hier im Heimspiel gegen Emmerthal, ist einer von zahlreichen HSG-Akteuren, die auf der Kippe stehen.

In der Handball-Verbandsliga wartet auf die Männer der HSG Rhumetal am Wochenende eine vermeintliche Pflichtaufgabe, wenn am Sonntag ab 17 Uhr die Reserve der HSG Nienburg ihre Visitenkarte in der Burgberghalle abgibt.

Katlenburg - Drei Punkte verbuchten Rhumetals Handballer aus den vergangenen beiden Partien auf der Habenseite. Gegen den Tabellenletzten von der Weser müssen sie unbedingt nachlegen, um den Gegner auf Distanz zu halten und im Klassement den Anschluss zum Mittelfeld herzustellen. Alles andere als der dritte Heimsieg der laufenden Serie wäre nicht nur eine herbe Enttäuschung, sondern auch ein Rückschlag im Kamp um den Klassenerhalt.

Nienburg reist mit der wenig schmeichelhaften Empfehlung der wenigsten erzielten Tore und der meisten Gegentreffer an. Alle acht bisher ausgetragenen Begegnungen gingen verloren. An die Spielstätte hat die Oberligareserve aber gute Erinnerungen. Vor etwas mehr als elf Monaten nahm sie beim letzten direkten Aufeinandertreffen dank eines 32:28-Erfolges beide Punkte mit.

Nicht nur aus diesem Grund warnt Kai Kühn davor, den Gegner zu unterschätzen. „Das ist eine talentierte, junge Mannschaft, die voll aufs Tempo geht. Das heißt für uns: wenig Fehler vorn und eine gute Rückwärtsbewegung“, fordert Rhumetals Coach, der auf Finn Kreitz verzichten muss. Der Rückraumspieler erlitt einen Wadenbeinbruch und wurde zwischenzeitlich operiert. Dazu kommen viele krankheitsbedingte Ausfälle, die den Trainingsbetrieb einschränken.

So steht gegen Nienburg lediglich ein kleiner Kader zur Verfügung. Niklas Bertram ist verletzt, Ole Bierwirth beruflich verhindert. Yannik Schlüter, Jannis Deppe und Tim Scheidemann sind erkrankt. „Ich hoffe, ein bis zwei Spieler werden noch fit. Sonst stellt sich die Mannschaft praktisch von selbst auf“, sagt Kühn. „Aber jammern hilft nicht. Die beiden Punkte sollen in Katlenburg bleiben.“   (Andreas Schridde)

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