Vor dem Anwurf: Das Burgenteam und auch Rhumetal wollen Heimsiege feiern

Plesse ist jetzt der Gejagte

Volle Kraft voraus: Rhumetal mit Arne Leunig (am Ball) gewann zuletzt in Duderstadt. Nun kommt Söhre nach Katlenburg. Archivfoto: zje

Northeim. In der Handball-Verbandsliga steht die HSG Rhumetal vor der Bewährungsprobe gegen das starke Team von Aufsteiger Söhre. Plesse will die frisch erworbene Tabellenführung gegen Liebenau verteidigen.

Verbandsliga

1.HSG Plesse-Hardenberg - SV Aue Liebenau (So. 17 Uhr Nörten). Von den vier bisherigen Vergleichen mit dem Tabellensechsten verlor die HSG nur den ersten (30:37). Die drei folgenden gingen deutlich an das Burgenteam (34:27, 34:21 und 31:26). In dieser Spielzeit punktete der Gast auswärts nur bei Schaumburg-Nord II (35:23), in Fallersleben (30:33) und in Katlenburg (25:33) setzte es Niederlagen. Zu beachten ist vor allem Malte Grabisch, der fast ein Drittel aller SV-Treffer (186) markierte. Die nächst erfolgreichen Werfer sind Mittelmann Tobias Dehmel, Linksaußen Jan Büscher und Kreisläufer Kai Bergmann. Die HSG, der nur Felix Becker und Florian Brill fehlen, peilt - eine Woche vor dem Südniedersachsen-Derby in Duderstadt - ganz klar zwei Punkte an.

2.HSG Rhumetal - Sportfreunde Söhre (So. 17 Uhr Burgberg). Etwas unsanft auf dem Boden der Realität sind die Gäste zuletzt gelandet. Der Aufsteiger startete mit vier Siegen furios. Danach gab es aber zwei Niederlagen. Dagegen sorgt der Derbysieg in Duderstadt für zusätzliche Euphorie im Rhumetal. „Nun weiß auch der Letzte, dass wir in der Liga angekommen sind. Die Stimmung ist gut. Jeder will spielen und am Erfolg teilhaben“, berichtet Stephan Albrecht. Personalsorgen hat er keine.

Rhumetals Coach war bei Söhres 26:38-Klatsche gegen Burgdorf vor Ort, lässt sich aber vom Ergebnis nicht blenden. „Das ist eine gute Mannschaft mit Stärken im Rückraum und beim Konterspiel. Wir müssen auf der Hut sein.“ Sein Team wird sich aber nach den jüngsten Erfolgen vor eigenem Publikum wie gewohnt selbstbewusst präsentieren. „Wir haben aus den Spielen bei Plesse und in Burgdorf die richtigen Schlüsse gezogen und die Fehler abgestellt.“ Das sollen auch die Sportfreunde zu spüren bekommen.

Landesliga

3.Männer: Northeimer HC II - SG Spanbeck/B. (Sa. 17 Uhr Schuhwall). Bereits seit vier Begegnungen ist Northeim mittlerweile sieglos. Um nicht noch tiefer in den Keller zu rutschen, zählt gegen den Aufsteiger eigentlich nur ein Erfolg. Die SG hat sich schnell in der neuen Liga akklimatisiert. Dafür sprechen ein ausgeglichenes Punktekonto und der Achtungserfolg über Schöningen am vergangenen Spieltag. „Wir müssen in der Abwehr kompakter auftreten und mehr investieren als zuletzt. Vorn müssen wir außerdem viel mehr Druck aufbauen“, fordert Trainer Christian Kühne.

4.Frauen: VfL Wittingen - HSG Rhumetal (Sa. 19.15 Uhr). Von dem schlechten Start des Gegners lässt sich André Friedrichs nicht täuschen. Der VfL verfüge über starke Torfrauen, zwei quirlige Rückraumspielerinnen und ein gutes Kreisspiel. „Wir haben gegen Braunschweig und Peine nicht schlecht gespielt, aber viel Zählbares ist dabei nicht herausgekommen. Die Liga scheint noch ausgeglichener“, bekennt Rhumetals Coach, der weiter auf Jennifer Uhl verzichten muss. Ein Fragezeichen gibt es bei Katharina Heise. Mit dabei sind wieder Alina Diedrich, Julia Kliemann und Phakruedy Bunyang aus der A-Jugend. (zys/zdz)

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