Handball-Verbandsliga: Das Burgenteam steht gegen Müden/Örtze nie unter Druck

Plesse landet Pflichtsieg

Bovenden. „Hier müssen wir nicht gewinnen. Unsere Punkte für den Klassenerhalt holen wir woanders“, ging Oliver Bült, Trainer des abstiegsbedrohten MTV Müden/Örtze, am Samstagabend in Bovenden gelassen in die Partie mit dem Verbandsliga-Spitzenreiter HSG Plesse-Hardenberg.

Und der löste seine Pflichtaufgabe gegen den Tabellenelften mit dem 29:24 (14:10)-Heimsieg ordnungsgemäß, ohne dabei zu einer Superleistung gezwungen gewesen zu sein. HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe nach dem Spiel: „Nach dem starken Auftakt (7:2 nach zehn Minuten/d. Red.) habe ich durchgewechselt. Das drückt natürlich schon auf den Spielfluss. Auf der anderen Seite schone ich so meine Spieler und wir können unser auf Tempo aufgebautes Spiel bis zum Schluss durchziehen.“

Was dem Coach allerdings nicht gefiel, war die vergleichsweise schwache Wurfausbeute. Allein in den ersten 30 Minuten traf das Burgenteam zwei Mal Holz, verschenkte einen Siebenmeter und ließ fünf weitere Großchancen aus. So blieb es bis zur Pause bei den - für die HSG nicht eben üppigen - 14 Toren. Die Partie entschieden die Hausherren dann mit ihrem Zwischenspurt vom 14:10 (30.) zum 19:11 (36.).

Ein Wort noch zum Schiedsrichter-Duo Reske/Straten: Das war nicht so schlecht, wie Teile des Publikums es gesehen haben wollen. Allerdings erscheinen, selbst wenn man bedenkt, dass beide Abwehrreihen ihm die Aufgabe nicht gerade erleichterten, drei Zeitstrafen gegen die HSG bei zehn gegen den Gast nicht unbedingt ausgewogen. Dennoch: Bevorteilt haben die Schiris die HSG nicht.

HSG: Wedemeier-Kuhlenkamp (1.- 30.), Ahlborn (ab 31.) - Glapka 6, Brand 5/1, Regenthal 3, Becker 2, Beyer 2, Grobe 2, Herrig 2, Jetzke 2, P. Schindler 2, Gloth 2/2, Meyer 1, Reimann. (eko)

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