Vor dem Anwurf: Das Burgenteam kann beim Spiel in Himmelsthür den Aufstieg perfekt machen

Plesse möchte Samstag feiern

Da lang geht es in die Oberliga! Punktet die HSG Plesse-Hardenberg mit Trainer Dietmar Böning-Grebe am Samstag in Himmelsthür, ist der Aufstieg perfekt. Archivfoto: zje

Northeim. Wenn alles glatt geht, steht die HSG Plesse-Hardenberg am späten Samstagnachmittag als Aufsteiger in die Handball-Oberliga fest. Die Rhumetaler Männer reisen zu einem Tabellennachbarn, die Frauen bestreiten ihr letztes Saisonspiel.

Verbandsliga

1. TuS Himmelsthür -HSG Plesse-Hardenberg (Sa. 16.45 Uhr). „Wenn es irgendwie geht, wollen wir auf der Heimreise auf den Aufstieg anstoßen“, beschreibt Trainer Dietmar Böning-Grebe die Pläne, die er und seine Jungs verfolgen. Dem Burgenteam, das sich am vorigen (spielfreien) Wochenende wohl vom Titel verabschieden musste, da Burgdorf durch den Sieg gegen Fallersleben an der HSG vorbeizog, fehlt nur noch ein Zähler zum Oberliga-Aufstieg.

Und den will es sich in Hildesheim holen. Die HSG muss dabei zwar auf den angeschlagenen Jens Glapka verzichten, kann dafür aber - voraussichtlich - wieder auf Felix Becker zurückgreifen. Böning-Grebe fordert höchste Konzentration, denn angesichts der engen Abstände im Tabellenkeller habe Himmelsthür nichts zu verschenken.

Das Hinspiel entschied Plesse 30:19 für sich. Die Gastgeber vom Samstag gewannen letztmals am 27. Februar, damals allerdings 32:24 gegen Fallersleben (!). Seitdem setzte es 1:9 Punkte, die das Team in arge Abstiegsnöte brachten.

2. VfB Fallersleben - HSG Rhumetal (Sa. 18 Uhr). Im Wolfsburger Stadtteil sieht sich Lars Eichhorn als Außenseiter. „Diese Rolle nehmen wir gerne an“, betont Rhumetals Coach. „Fallersleben hat ja noch eine kleine Chance, auf Platz drei zu kommen und aufzusteigen.“

Die Gastgeber verfügen über eine ausgeglichen besetzte Mannschaft mit starken Rückraumschützen. Gerne würden sich die HSG-Männer beim Tabellenvierten als ebenbürtig erweisen. Eichhorn kennt aber auch die zwei Gesichter seines Teams. „Zeigen wir die Einstellung aus dem Spiel gegen Plesse, dann haben wir in Fallersleben eine Chance. Spielen wir so unkonzentriert wie gegen Altencelle, gibt es eine Abfuhr.“ Der Einsatz von Arne Leunig scheint ebenso fast ausgeschlossen wie der von Niklas Herrmann (beide Rücken).

Landesliga

3. Männer: MTV Braunschweig II - Northeimer HC II (Sa. 19.30 Uhr). Nicht zu beneiden sind die NHC-Männer um ihre Aufgabe. Der MTV steht bereits länger als Meister und Aufsteiger fest. „Das wird eine harte Nuss“, sagt Northeims Trainer Michael Kundel-Heise. Er kann mit seinem Team befreit aufspielen, möchte im Saisonendspurt aber den siebten Tabellenplatz unbedingt verteidigen. „Das wäre nach der schwierigen Hinrunde ein schöner Erfolg.“ Mit welchem Kader der NHC antritt, entscheidet sich kurzfristig.

4. Frauen: SG Zweidorf/Bortfeld - HSG Rhumetal (Sa. 16 Uhr). Nach vier Siegen aus den letzten fünf Spielen macht sich die HSG gut gelaunt auf den Weg zum Spitzenreiter. „Das Selbstvertrauen ist gestiegen“, berichtet Trainer Sascha Friedrichs. „Das wollen wir nutzen, um den designierten Meister zu ärgern.“ Verzichten muss der Coach aus privaten Gründen wohl auf Julia Kliemann und Alina Diedrich. Sie zählten zuletzt zu den tragenden Säulen. Diese Rolle füllten über Jahre Annika Gerke und vor allem Manuela Dix aus. Sie wurden bereits nach dem Heimspiel gegen Vorsfelde mit einem Präsent verabschiedet und tragen Samstag letztmals das HSG-Trikot. (zys/zdz)

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