Vor dem Anwurf: Nach zuletzt zwei Niederlagen will das Burgenteam endlich wieder jubeln

Plesse muss Hausaufgaben lösen

Heimspiel: Der Northeimer HC II, hier mit Jan-Henrik Schmidt (am Ball) im Spiel gegen Zweidorf/Bortfeld, trifft Samstag am Schuhwall auf Schöningen. Archivfoto: zje

Northeim. Eine Woche nach dem Krimi in Katlenburg trifft die HSG Plesse-Hardenberg in der Handball-Verbandsliga daheim auf Wietzendorf. Rhumetal muss reisen. Northeim II darf zuhause ran.

Verbandsliga

1.HSG Plesse-Hardenberg - TSV Wietzendorf (Sa. 19.30 Uhr, Nörten). Plesse-Hardenberg trifft auf den Tabellensiebten, den man  im Herbst 31:27 geschlagen hat. Die Gäste kommen mit der Empfehlung von vier Siegen aus den letzten fünf Partien! HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe fordert nach den Niederlagen gegen Burgdorf und Rhumetal, „jetzt wieder in die Spur zu kommen“, auch wenn Sebastian Herrig auf noch unabsehbare Zeit ausfällt.

Die exakte Diagnose seiner Verletzung wurde erst für den späten Donnerstag erwartet. Böning-Grebe: „Es ist gut, dass wir auf der Kreisläufer-Position dreifach besetzt sind. Mike Meyer wird anstelle Herrigs in der Startformation stehen und Jonas Smid als Alternative auf der Bank sitzen.“ In der Defensive könnte Eike Gloth Herrigs Rolle in der Innenverteidigung übernehmen. „Noch ist unsere Ausgangslage gut! Wir haben zwei Zähler Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz und eine gute Tordifferenz. Es liegt an uns, unsere Hausaufgaben zu lösen“, sagt Böning-Grebe

2.SV Aue Liebenau - HSG Rhumetal (Sa. 19.10 Uhr). Die Gastgeber lassen sich in eigener Halle nur selten die Butter vom Brot nehmen. Nur Fallersleben und Burgdorf konnten bisher beide Punkte entführen. Zu den Protagonisten zählen die Grabisch-Brüder: Malte als Vollstrecker und Lennart mit seinen Anspielen. „Wir müssen die Leistung und den Willen aus dem Derby mitnehmen. Volle Konzentration gilt der Abwehr. Das war auch gegen Plesse unser großes Plus“, erklärt Lars Eichhorn. Rhumetals Coach warnt seine Spieler. „Das Derby ist Schnee von gestern. Liebenau wird schwerer als viele denken.“

Der Einsatz von Niklas Herman ist erneut fraglich. Passen müssen mit Onno Döscher und Jan Gerke die Keeper. Dafür springen Sebastian Hochstädt und Torben Schmidt ein. „Wir müssen gewinnen, um so lange wie möglich oben dran zu bleiben.“

Landesliga

3. Männer: Northeimer HC II - HSG Schöningen (Sa. 17.30 Uhr, Schuhwall). Als Rückfall in alte Zeiten bezeichnete Trainer Michael Kundel-Heise den Auftritt seiner Jungs bei der Pleite in Lehre. Er hofft nun, dass seine Truppe wieder an die Leistungen der ersten Spiele des neuen Jahres anknüpfen kann.

In der Schuhwallhalle landete der NHC zuletzt zwei Siege. Um diese kleine Serie gegen die favorisierten Gäste fortzusetzen, muss das Team mehr Durchschlagskraft an den Tag legen. „Mit 18 Toren wie zuletzt in Lehre kann man kein Spiel gewinnen“ , weiß der Trainer. Mit Verstärkungen aus der Ersten ist aufgrund der angespannten Personalsituation im Oberligateam nicht zu rechnen.

4. Frauen: MTV VJ Peine - HSG Rhumetal - (Sa. 16.30 Uhr). Mit acht Siegen am Stück hat sich Peine auf Rang zwei geschoben. Nach der Niederlage im Hinspiel rechnet André Friedrichs erneut mit einer schweren Aufgabe. „Peine spielt eine sehr aggressive Deckung und zieht auch bei Körperkontakt nicht zurück“, sagt der Coach. Sein Team müsse sich deutlich steigern. „Schlafwagenhandball und Harmlosigkeit in Abwehr und Angriff werden von den Topteams gnadenlos bestraft.“

Während Annika Gerke noch in den verspäteten Flitterwochen weilt, sind Marie Behrends und Alina Diedrich an Bord. (zys/zdz)

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