Handball-Verbandsliga: Plesse gastiert Samstag beim VfB Fallersleben

Ein Quartett fehlt im Topspiel

Eike Gloth

Nörten / Bovenden. Da am vergangenen Samstag der MTV Braunschweig sein Meisterstück in der Handball-Verbandsliga gemacht hat und der HV Barsinghausen nur noch durch ein mittleres Wunder von Platz zwei zu verdrängen ist, geht es ab sofort für den VfB Fallersleben, die HSG Plesse-Hardenberg und den TSV Burgdorf III „nur noch“ um Platz drei.

Das Burgenteam kann sich diesen aus eigener Kraft sichern: Samstag spielt es ab 18 Uhr beim Tabellendritten VfB Fallersleben, eine Woche später tritt es in Bovenden zum Nachholspiel gegen den Tabellenfünften TSV Burgdorf III an. Bei zwei Siegen dürfte dem dritten Platz im Endklassement kaum noch etwas im Wege stehen. Allerdings sind die Voraussetzungen momentan alles andere als ideal. Trainer Jens Wilfer muss gegen den VfB auf gleich vier Stammspieler verzichten: Florian Brill (im Urlaub), Jens Glapka (gesperrt aus dem Müden-Spiel), Marvin Grobe (Bänderriss) und Broder Romeike (Schulter-Operation). Eike Gloth geht angeschlagen in die Partie und Thomas Reimann hat seinen verletzungsbedingten Trainingsrückstand noch nicht vollständig aufarbeiten können. In dieser Lage setzt Wilfer auf die Moral seiner Truppe: „In so schwierigen Lagen haben wir bisher unsere besten Spiele abgeliefert. Außerdem sind wir in diesem Jahr auswärts fast stärker als zuhause.“

Wenn das auch für dieses Spiel gilt, dann stehen die Aussichten gut, die 35:39-Hinspielniederlage auszubügeln. Aufsteiger Fallersleben verfügt über einen kleinen, aber gut eingespielten Kader. Zu beachten ist der Rückraum, aus dem Bangemann, Behrens, Poplawski und Tangemann 361 Mal trafen, sowie die Flügelzange Marco und André Frerichs, die 129 Treffer beisteuerte. Wilfer: „Auf meine Abwehr kommt viel Arbeit zu. Hier wird die Partie mit einem Gegner auf Augenhöhe entschieden.“ (zdz) Foto: zys

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