HSG Rhumetal erlebt ein Debakel

Bei den Verbandsliga-Handballern der HSG Rhumetal brennt schon zwei Monate vor dem ersten Advent der Baum.

Geismar. Beim Aufsteiger MTV Geismar erlebte die Truppe von Lars Eichhorn am Samstag bei der 18:39 (11:18)-Klatsche ein regelrechtes Fiasko. Rhumetals Coach fand nach dem desaströsen Auftritt seiner Truppe wie immer klare Worte.

„Nach den letzten beiden Partien muss ich Konsequenzen ziehen - mache ich auch“, erklärte Eichhorn nach dem aus seiner Sicht schlimmsten Spiel der letzten fünf Jahre. „Wie man sich als Spieler so abziehen lassen kann, ohne auch nur ansatzweise etwas dagegen zu tun, bleibt mir ein Rätsel. Ich trage die Verantwortung dafür. Aber nur bis um 18.10 Uhr.“ Das war die Anwurfzeit.

Geismar drückte von Beginn an auf das Gaspedal. Einzig Bjarne Kreitz stemmte sich dem Elan des Kontrahenten entgegen. Seinen Einsatzwillen musste er aber schon zu Beginn der zweiten Halbzeit mit der dritten Zeitstrafe bezahlen.

Ihre wenigen Chancen vergaben die Rhumetaler teils kläglich. In der Abwehr wurde zu wenig gearbeitet. Das ermöglichte den Gastgebern viele Tore über den Kreis. Zudem liefen sie Konter um Konter. Dagegen waren alle drei eingesetzten Keeper machtlos. Sie wurden von ihren Mitspielern allein gelassen.

HSG: Voß, Schmidt, Ilsen - Bierwirth 4, Hagemann, B. Kreitz 2, Proschwitz, J. Scheidemann, T. Scheidemann 1, Jentsch 4, Schlüter 4, Strohschneider 1, Zimmermann 2, Bertram. (zys)

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