Handball: Fischer trifft neun Mal

Rhumetal fertigt Nienburg in der Verbandsliga mit 30:24 ab

Eike

Katlenburg. Zu zwei nicht unbedingt erwarteten Punkten kamen die Verbandsliga-Handballer der HSG Rhumetal, als sie am Sonntag vor eigenem Publikum den Tabellendritten, die HSG Nienburg II, mit 30:24 (18:10) abfertigten.

HSG-Trainer Sascha Heiligenstadt bescheinigte seiner Mannschaft eine herausragende Leistung, die „leider vom eigenen Publikum nur unzureichend gewürdigt wurde. Diese Leistung hätte eigentlich unterstützt und gewürdigt werden müssen, aber der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Auf den Rängen herrschte eher eine Stimmung wie beim Totentanz“, zeigte der Coach sich von der (fehlenden) Reaktion des eigenen Anhangs deutlich enttäuscht.

Gestützt auf den herausragenden Onno Döscher zwischen den Pfosten und angetrieben vom abschlusssicheren Rückraumschützen Nicolas Fischer erarbeitete das ersatzgeschwächt angetretene Team sich früh eine knappe Führung (1:0, 3:2 und 7:6), die es dann auf 15:8 (26. Minute) ausbaute. Bis zur Pause war der Vorsprung dann auf acht Tore ausgedehnt.

Als der Vorsprung dann in der 50. Minute sogar zwölf Tore betrug (29:17), experimentierte Heiligenstadt in den letzten zehn Minuten mit einigen Positionswechseln. „Das hat den Nienburgern zwar ermöglicht, noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben, doch unser Sieg war niemals in Gefahr.“

HSG: Döscher, Kurz - Fischer 9/2, B. Kreitz 6, Bierwirth 5, Proschwitz 4, Hagemann 2, J. Scheidemann 2, Giese 1, E. Kreitz 1, Deppe, Ronnenberg, T. Scheidemann, Stolle. (zys) Foto:  zys

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