Rhumetal geht als Favorit in das Derby

Katlenburg. Als Favorit gehen die Handballer der HSG Rhumetal in das Verbandsligaderby beim Lokalrivalen HSG Osterode. Das reizvolle Nachbarschaftsduell wird Sonntag um 17 Uhr in der Dorfgemeinschaftsanlage von Hattorf angepfiffen.

Mit einem heißen Tanz rechnen die Trainer Jens Wilfer (OHA) und Sascha Heiligenstadt. Man kennt sich aus gemeinsamen Stationen in Northeim oder beim Oberligisten Göttingen 05. „Jens versteht es, sein Team durch seine sehr ruhige Art in heiklen Situationen zu beruhigen und neu einzustellen. Er macht in Osterode richtig gute Arbeit“, lobt Heiligenstadt seinen Kollegen, auch wenn sich das nicht im Punktekonto (4:14) des Aufsteigers niederschlägt.

Volle Halle garantiert

Die beiden Siege gelangen in eigener Halle, wo ohne Patte gespielt wird. Daneben gab es vor heimischer Kulisse zwei Niederlagen gegen die Spitzenteams Hildesheim und Vinnhorst. „Ich sehe uns schon in der Favoritenrolle. Aber wenn wir nicht von der ersten Minute an im Tunnel sind, kann es bitter werden“, warnt Rhumetals Coach, der mit einem schnellen Spiel rechnet und sich ein faires Duell wünscht. Dabei kann Heiligenstadt nicht nur auf den kompletten Kader bauen, sondern auch auf den Schwung vom Heimsieg gegen Braunschweig. „ Das war eine starke Vorstellung. Deshalb konnten wir etwas entspannter ins Training gehen.“

Zuletzt standen sich beide Teams, deren Stammkneipen nur 15 Kilometer trennen, im Kampf um Punkte in der Landesligasaison 2014/2015 gegenüber und lieferten sich vor rekordverdächtiger Zuschauerkulisse zwei packende Vergleiche. Am Sonntag wird es kaum anders sein. „Dieses Derby ist und bleibt etwas ganz Besonderes. Alle sind heiß auf das Spiel. Niemand muss zusätzlich motiviert werden.“ Und die Handballfans der Region dürfen sich freuen. (zys)

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