Handball-Verbandsliga

HSG Rhumetal hofft auf eine Überraschung gegen HSG Nienburg II

Katlenburg. In der Handball-Verbandsliga hoffen die Männer der HSG Rhumetal im Heimspiel gegen die HSG Nienburg II auf eine Überraschung. Los geht’s wie gewohnt am Sonntag um 17 Uhr in der Burgberghalle.

So ganz verraucht ist bei Sascha Heiligenstadt der Ärger über die unnötige Niederlage in Fallersleben nicht. „So krasse Abstimmungsprobleme in der Abwehr wie vergangene Woche dürfen zu diesem Zeitpunkt der Saison eigentlich nicht mehr passieren. Und vorn waren wir wieder mal zu harmlos und sind nicht richtig auf die Deckung gegangen“, legt Rhumetals Trainer den Finger in die Wunde. Dennoch fühlt er sich mit seinem Team auf dem richtigen Weg. „Wir haben gute Fortschritte gemacht und sind als Mannschaft zusammengewachsen.“ Dementsprechend sei auch die Stimmung gut.

Ein weiterer Stimmungsaufheller wäre natürlich ein Überraschungscoup gegen Nienburg. „In unseren Heimspielen zählt nur ein Sieg - auch gegen den Tabellendritten. Wir müssen kämpfen bis zum Umfallen und brauchen Tempo, Tempo, Tempo.“ Eine Prise mehr Struktur im Angriff soll dann das Erfolgsrezept für das dringend benötigte Erfolgserlebnis vervollständigen. Zehn Punkte aus den letzten sieben Spielen lautet Heiligenstadts Vorgabe.

Entgegenkommen könnte den Rhumetalern, dass die Gäste ohne ihren Ausnahmekönner Malte Grabisch anreisen. Der Rückraumspieler, beim klaren 36:24-Hinspielerfolg seines Teams noch 14-facher Torschütze, ist in den Oberligakader aufgerückt. Zudem scheint Nienburg auswärts verwundbar. „Das könnte unsere Chance sein. Die wollen wir mit den eigenen Fans im Rücken nutzen“, so Heiligenstadt, dem mit Ausnahme der Langzeitverletzten der komplette Kader zur Verfügung steht. (zys)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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