Heimsieben gewinnt nach deutlicher Führung am Ende nur haarscharf

Rhumetal macht es im Derby gegen Rosdorf/Grone  spannend

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Hoch in der Luft: Rhumetals Ole Bierwirth frei vor Rosdorfs Keeper. 

Katlenburg – Zum Schluss wurde es sogar nochmal spannend: Beim 30:29 (22:12)-Sieg der HSG Rhumetal gegen die abstiegsgefährdete HG Rosdorf-Grone holte der Gast am Sonntag auch dank einiger diskussionswürdiger Entscheidungen der Unparteiischen fast noch eine Elf-Tore-Führung der Rhumetaler auf. Die HSG bleibt auf Platz sieben der Handball-Verbandsliga, Rosdorf kämpft weiter um den Klassenerhalt.

„Am Ende ein dreckiger Sieg“, befand Trainer Sascha Heiligenstadt. Dabei startete sein Team gut und führte nach kurzem Abtasten mit 7:5. Rosdorf spielte überhastet und verwarf vor allem aus der zweiten Reihe unnötig Ball um Ball. Keeper Onno Döscher steigerte sich nach anfänglicher Unsicherheit und entschärfte die wenigen gut herausgespielten Rückraum-Würfe der Rosdorfer, sodass das Spiel zur Halbzeit entschieden schien.

Doch nach der Pause verfiel die HSG in den Schlaf-Modus: Die Abwehr war zu passiv und bekam Rosdorfs Kreisläufer Marcel Hoffmann nicht in den Griff, der große Lücken in die Rhumetaler Abwehr riss. Auch dank einiger interessanter Schiedsrichter-Entscheidungen kam Rosdorf Tor um Tor heran. Doch der Göttinger Endspurt reichte nicht, Rhumetal rettete den Vorsprung über die Zeit.

Rhumetal: Döscher, Steinhop – Julian Scheidemann 1, Zimmermann 6, Kreitz, Strohschneider, Krell 1, Jentsch 8, Deppe 1, Tim Scheidemann, Stolle 3, Bierwirth 6, Fischer 3, Hogreve 1. 

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