Handball-Verbandsliga: HSG vor schwerem Duell gegen Hildesheims Reserve

Rhumetal trifft auf Wundertüte

Ungleiches Duell: Der Rhumetaler Julian Scheidemann nimmt es hier gleich mit zwei gegnerischen Abwehrspielern auf. Am Sonntag trifft die HSG auf die Hildesheimer Reserve. Archivfoto:  zje

Katlenburg. Nach drei Auswärtsspielen in Folge dürfen die Handballer der HSG Rhumetal Sonntag endlich wieder in der Burgberghalle auflaufen. Ab 17 Uhr gibt dort der aktuelle Tabellenvierte der Verbandsliga, die Drittliga--Reserve von Eintracht Hildesheim, seine Visitenkarte ab.

Als Wundertüte bezeichnet Sascha Heiligenstadt die Vertretung aus der Domstadt. Grund für die Einschätzung des Rhumetaler Coaches ist die große Geschwindigkeit, mit der sich bei den Gästen das Personalkarussell dreht. Immer wieder tauchen Akteure aus der 1. Mannschaft oder aus der Bundesliga-A-Jugend der Eintracht im Aufgebot der Reserve auf. Die häufig wechselnden Besetzungen spiegeln sich in großen Ausschlägen bei den Ergebnissen wider.

So rechnet sich Heiligenstadt trotz der nominellen Außenseiterrolle vor heimischer Kulisse durchaus ein Ende der seit vier Spieltagen andauernden Durststrecke aus. „Wir müssen uns endlich belohnen. Immer nur auf Augenhöhe sein, am Ende aber regelmäßig ohne Punkte dazustehen, bringt uns nicht voran.“

Probleme habe sein junges Team immer wieder damit, die Spannung über die volle Distanz aufrechtzuhalten. Eine stabile Abwehr soll Sonntag das notwendige Selbstvertrauen für ein durchschlagskräftiges Angriffsspiel geben. Auch die erste und zweite Welle müsse man auf das Parkett bringen, um in die Nähe einer Überraschung zu kommen. „Genau dann kann man vielleicht auch den Funken auf die Ränge überspringen lassen, damit die Zuschauer die Burgberghalle in eine Burgberghölle verwandeln können.“ (zys)

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