Handball-Verbandsliga: Der HSG gelingt ein 29:21-Heimsieg über Fuhlen

Rhumetals Weste bleibt weiß

Julian

Katlenburg. Die Männer der HSG Rhumetal haben ihre weiße Weste in der heimischen Burgberghalle am Sonntag verteidigt. Das sichere 29:21 (14:12) im Nachholspiel gegen die HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf nach klarer Steigerung in der zweiten Hälfte war bereits der dritte Sieg des Aufsteigers vor den eigenen Fans in der Handball-Verbandsliga.

Dabei war der Auftakt noch etwas zäh. Die Gäste kamen über ihre rechte Angriffsseite mit Kieren Wedemeyer zum Zug. Auffällig bei den Rhumetalern, die auf Finn Kreitz verzichten mussten, war der Versuch, ihre Außen und Kreisläufer Yannik Schlüter in das Spiel einzubeziehen. Letzteres gelang mit großem Erfolg. Nach 17 Minuten hatte Schlüter bereits fünf Mal eingenetzt. Höhepunkt war sein erfolgreicher Abschluss einer tollen Kombination über Julian Scheidemann und Domenik Zimmermann zum 10:6.

An dem beruhigenden Zwischenstand hatte auch Arne Leunig seinen Anteil. In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte nahm die Hektik zu. Fehler und schwache Abschlüsse häuften sich. Flüssiges Passspiel war Mangelware. Immerhin gelang es der Heimsieben noch, mit einem kleinen Polster in die Kabine zu gehen, da Onno Döscher häufig zur Stelle war.

Zur Stelle waren die Gastgeber auch mit dem Wiederanpfiff. Mit vier Toren in fünf Minuten bauten sie den Vorsprung auf 18:12 (35.) aus. Fuhlen benötigte eine Auszeit, um den Schwung des Gegners zu stoppen. So richtig fruchten wollte das aber nicht. Zwar steckten die Gäste nicht auf, allerdings hatten sie gegen den reaktionsschnellen Döscher einen schweren Stand.

Trainer Stephan Albrecht nutzte die Gelegenheit, viel zu wechseln. Für seine Spielanteile bedankte sich Linksaußen Niklas Bertram mit drei sehenswerten Treffern. In den Schlussminuten durfte dann auch noch Torben Schmidt, der den verletzten Jan Gerke vertrat, Kostproben seines Könnens geben.

HSG: Döscher, Schmidt - Hermann, Schlüter 7, Leunig 5, Strohschneider, Jentsch 3/1, Zimmermann 4, Wittwer 3, Scheidemann 2, Hagemann, Bertram 3, Bierwirth, B. Kreitz 2. (zys) Foto: zys

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