Handball-Verbandsliga: Plesse-Hardenberg ist am Samstag Favorit gegen Lüneburg

Die Rollen sind klar verteilt

Carsten Beyer

Nörten / Bovenden. Mit dem Heimspiel gegen das Schlusslicht HV Lüneburg beenden die Verbandsliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg die Hinrunde (Anwurf: Samstag, 19.30 Uhr in der Halle am Bovender Wurzelbruchweg).

HSG-Trainer Jens Wilfer sieht seine Mannschaft ganz klar favorisiert: „Die Rollenverteilung ist eindeutig! Aber ich erwarte von meinen Spielern, dass sie dem Tabellenletzten mit dem nötigen Respekt und der erforderlichen Ernsthaftigkeit begegnen!“

Der HV Lüneburg muss nach den zahlreichen Abgängen im Sommer seine Mannschaft in dieser Spielzeit völlig neu aufbauen. Und er ist damit noch nicht durch. In den bisher zwölf Spielen setzte Trainer Ronny Kretschmann drei Torhüter und 26 (!) Feldspieler ein. Die Bilanz: Tabellenletzter mit nur einem Sieg (22:20 über die HSG Heidmark am 6. Dezember), die schlechteste Abwehr mit 393 Gegentoren und der schwächste Angriff mit 281 Treffern.

Angesichts dieser Tabellenwerte kann die HSG sich eigentlich nur selbst ein Bein stellen - wäre da nicht die Ausfallliste: Florian Brill fehlt nach wie vor mit Muskelriss im Daumen, Broder Romeikes in Altencelle ausgekugelte Schulter hat sich als - mittlerweile operierte - Knochenabsplitterung erwiesen, und Marvin Grobe hat sich einen Bänderriss zugezogen. Neben diesen drei sicheren Ausfällen steht hinter Jens Glapka (Rückenprobleme) ein dickes und hinter Sebastian Schindler (Atemwegsprobleme) ein etwas kleineres Fragezeichen.

Da ist es gut, dass Carsten Beyer wieder zur Verfügung steht. Er, Malte Jetzke, Thomas Reimann und Eike Gloth müssen sich die Rückraumarbeit teilen. Damit werden Patrick Schindler über links und André Regenthal über rechts angreifen. (zdz) Foto: zys

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