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Schweres Nachholspiel für TG Münden

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Von: Manuel Brandenstein

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 Sinan Serbest beim Wurf.
Auch er übernahm zuletzt nach Spielerausfällen Verantwortung: Sinan Serbest hofft auch heute mit der TG auf einen Erfolg. © Per Schröter

Noch sieben Spiele hat Handball-Verbandsligist TG Münden zu bestreiten; gleich fünfmal besitzt das Team Heimrecht. „Das sollte uns helfen“, meint Trainer Pascal Zügler vor dem schweren Duell am heutigen Mittwoch in der Gymnasiumshalle (20 Uhr) gegen die HSG Oha.

Hann. Münden – Fünf Heimspiele sind zwar schön, doch Zügler und sein Trainerkollege Sebastian Flechtner sind weit davon entfernt, sich in puncto Klassenerhalt sicher zu sein. „Ich gehe davon aus“, sagt Zügler, „dass uns der drittletzte Tabellenplatz am Ende nicht helfen wird. Wir wollen Zehnter werden, um dann ganz sicher drinzubleiben.“ Zu bedenken sei auch, dass sich unter den sieben ausstehenden Begegnungen gleich fünf gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte befinden – ein hartes Programm.

Schon heute – gegen die Spielgemeinschaft aus Herzberg, Lauterberg, Hattorf und Schwiegershausen – sieht sich die TG einem in guter Form befindlichen Kontrahenten gegenüber, der – obwohl er drei Partien weniger ausgetragen hat – genauso viele Punkte ergatterte wie die TG (15). Von acht Saisonspielen seit Januar blieb das Team von Trainer Jens Wilfer fünfmal unbesiegt. Zuletzt gab man aber gegen den Tabellensechsten aus Groß Lafferde in den Schlussminuten noch einen Vier-Tore-Vorsprung aus der Hand (Endstand: 32:32).

Hingegen war für die TG Münden der Sieg bei der HSG Elm gar nicht hoch genug einzuschätzen. Die TG hatte nach den Ausfällen von Christian Grambow, dessen Einsatz auch heute noch fraglich ist und Tim Weinberger (bei ihm besteht größere Hoffnung) praktisch keine Möglichkeit, mit Fernwürfen zum Erfolg zu kommen. Auf der Spielmacherposition musste Kreisläufer Niklas Bolse einspringen (mit Bravour bestanden) und im Tor kam zum Großteil mit Michel Bödefeld ein erst 19-jähriger Keeper der zweiten Mannschaft aufs Feld, der noch nie zuvor in der Verbandsliga gehalten hatte. Zudem musste in der Abwehr der gewohnte Innenblock komplett verändert werden. Auch das funktionierte mit Niklas Bolse und Maurice Bode und das Trainergespann konnte nur ein Riesenlob aussprechen. Gegen die HSG Oha erwartet Zügler aber eine noch schwerere Aufgabe gegen einen sehr kompakten Gegner. Da wäre die Rückkehr der Kranken genauso wichtig wie die Unterstützung der Zuschauer. (Manuel Brandenstein)

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