Handball-Verbandsliga: Titelkandidat Barsinghausen gastiert Sonntag in Nörten

Ein Schwergewicht kommt

Hohe Hürde: Die HSG Plesse, hier mit Malte Jetzke bei einer Flugeinlage am Kreis, erwartet Sonntag den Tabellenzweiten aus Barsinghausen. Archivfoto: zje

Nörten / Bovenden. Nach der Niederlage in Bad Nenndorf gegen Schaumburg-Nord II muss Handball-Verbandsligist HSG Plesse-Hardenberg im Kampf um Platz drei so rasch wie möglich wieder Tritt fassen. Das ist diesmal allerdings keine leichte Aufgabe, ist doch der nächste Gegner ein ausgesprochenes Schwergewicht. Sonntag gastiert ab 17 Uhr der Tabellenzweite HV Barsinghausen in Nörten.

Der Oberliga-Absteiger ist auf dem besten Weg zurück ins niedersächsische Oberhaus: Nach 17 von 26 Runden weist Barsinghausen 16 Siege auf, darunter auch das 35:33 über den MTV Braunschweig (die einzige Niederlage des Tabellenführers). Allein Müden/Örtze entführte mit 30:26 die Punkte aus Barsinghausen. Das Burgenteam schlug sich dort zwar auch nicht schlecht, musste aber beim 29:31 die Zähler da lassen.

Barsinghausen stellt die mit Abstand beste Abwehr: Keine 25 Mal je Partie mussten die HV-Schlussleute das Leder aus dem Netz fischen. Auf der anderen Seite stellt die Mannschaft den zweitstärksten Angriff. An den bisher 545 HV-Toren trägt der Rückraum den größeren Anteil: Lukas Schieb (links/65 Tore), Johannes Sonneborn (Mitte/52) und Linkshänder Tom Tebbe (rechts/101) vereinen fast die Hälfte aller Treffer ihres Teams auf sich. Und fällt Tebbe einmal aus, so stehen mit Daniel Dreyer (33 Tore) oder Johannes Narten (34) gute Alternativen zur Verfügung.

Plesses Trainer Jens Wilfer hatte vor der Rückrunde ein Ziel ausgegeben: Wenigstens ein Heimsieg gegen die Top-Teams! Da Braunschweig die Punkte bereits entführt hat, muss also nun Barsinghausen dran glauben. Wilfer weiß natürlich: „Da muss alles zusammen passen.“ Erschwert wird das Vorhaben durch den verletzungsbedingten Ausfall Thomas Reimanns. Wie es dennoch klappen kann? Hinten sicher stehen und vorn aus dem Spiel heraus wieder mehr Druck machen! „Wir müssen das Glück erzwingen.“ (zdz)

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