Verbandsliga-Niedersachsen

TG Münden bringt sich selbst um den Lohn

Nico Backs wirft
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Ungewohnt: Der ansonsten vom Siebenmeterpunkt aus so sichere Nico Backs konnte am Samstag nur zwei von vier Strafwürfen verwerten.

Nichts zu holen gab es für die Verbandsliga-Handballer der TG Münden im Spiel beim ungeschlagenen Spitzenreiter HSV Warberg/Lelm. Das 24:29 (12:12) spiegelt nach Ansicht von Trainer Sebastian Flechtner den Spielverlauf jedoch nicht wider.

Süpplingen – „Wir waren lange dran und haben und in der Schlussphase durch unnötige Fehler selbst um den Lohn unserer Arbeit gebracht“, ärgerte sich Flechtner. Im ersten Durchgang sei es ein Spiel auf Augenhöhe gewesen. „Da war viel Kampf dabei, aber auch viele richtig schöne Spielzüge“, sprach der Coach von einer „sehr ansehnlichen Begegnung“. Nicht zufrieden war Flechtner vor dem Seitenwechsel jedoch mit der Chancenverwertung. „Wir haben viel zu viel verworfen, das müssen wir uns ankreiden“, musste er allein zwei von Nico Backs verworfene Siebenmeter mit ansehen.

Nach der Pause schickte die TG ihr Trainergespann und den mitgereisten Anhang dann durch ein Wechselbad der Gefühle. War bis zum 15:16 (37.) noch alles gut, konnte davon anschließend überhaupt keine Rede mehr sein. Eine kollektive Auszeit der Gäste nutzte der HSV, um auf 22:15 (43.) davonzuziehen. Nach einer Auszeit kämpften sich die Mündener dann jedoch wieder auf 20:22 (51.) und 23:24 (55.) heran, um dann erneut komplett den Faden zu verlieren und am Ende dann doch mit leeren Händen dazustehen. „Am Ende haben wir im Angriff einfach zu viele Fehler gemacht und dadurch zu viele Gegenstöße kassiert“, ärgerte sich Flechtner über eine vertane Chance.

TG Münden: Görtler, Wellhausen – Grambow 6/1, Rusteberg 4, Imberger 4, Huber 3, Rohdich 3, Backs 2/2, Bode, Weinberger 1, Gronemann, Muth, Serbest, Heinemann.  (Per Schröter)

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