Vor dem Anwurf: Plesse-Hardenberg, Rhumetal und Northeim II dürfen am Wochenende zuhause ran

Selbstbewusst in die Heimspiele

Heimspiel: Die HSG Rhumetal um Keeper Onno Döscher, hier bei einem Siebenmeter im Spiel gegen Wietzendorf, erwartet am Sonntag das Team aus Himmelsthür. Archivfoto: zel

Northeim. In der Favoritenrolle sind die HSG Plesse und die HSG Rhumetal am Wochenende in ihren Heimspielen der Handball-Verbandsliga. Northeim II trifft in der Landesliga zuhause auf Geismar. Rhumetals Frauen fahren dagegen zum MTV.

Verbandsliga

1. HSG Plesse-Hardenberg - Sportfreunde Söhre (Sa. 19.30 Uhr, Bovenden). In der Hinrunde warten auf das Burgenteam aus der oberen Tabellenhälfte noch die Sportfreunde Söhre (6. mit 9:7 Punkten) und am 16. Januar der VfB Fallersleben (4./9:5). Keine unlösbaren Aufgaben sollte man meinen, weist doch der Tabellenführer mit durchschnittlich 32:25 Toren je Partie den besten Angriff und die zweitbeste Abwehr auf.

Härtester Konkurrent der HSG war zunächst Söhre, das mit 8:0 Punkten in die Saison startete. Doch mit der Verletzung ihres Leistungsträgers Niklas Ihmann in Fallersleben riss diese Erfolgsserie. Der mit Zweitspielrecht für den Drittligisten Großburgwedel ausgestattete Halblinke, der im Schnitt für sieben Tore je Partie gut war, fällt mit einer Schulterverletzung bis zum Saisonende aus. Die Ausbeute ohne ihn: nach einem Sieg über Müden drei Pleiten und ein 26:26 gegen Wietzendorf.

2. HSG Rhumetal - TuS GW Himmelsthür (So. 17 Uhr, Burgberg). Nach einem spielfreien Wochenende gehen die Rhumetaler mit dem Rückenwind der beiden Erfolge über Duderstadt und Söhre in die nächste Aufgabe in der heimischen Burgberghalle. Dort stehen die Schützlinge von Stephan Albrecht saisonübergreifend bei 17 Siegen in Folge.

Diese beeindruckende Serie möchte man gegen den aktuellen Tabellenelften unbedingt fortsetzen. „Wir wollen uns als Aufsteiger oben festsetzen. Dafür muss man solche Heimspiele gewinnen“, erklärt der HSG-Coach.

Er sieht seine Crew erstmals in dieser Saison in einer eindeutigen Favoritenrolle. Albrecht erwartet einen robusten und kampfkräftigen Widersacher, sieht bei seiner Truppe aber Vorteile im konditionellen Bereich. „Das wollen wir ausnutzen. Meine Mannschaft ist hoch motiviert.“ Alle Spieler sind fit und brennen auf ihren Einsatz am Sonntag.

Landesliga

3. Männer: Northeimer HC II - MTV Geismar (Sa. 17 Uhr, Schuhwall). Die Gäste zählen seit Jahren zu den etablierten Teams der Landesliga. Häufig hatte man sie auch in Sachen Aufstieg auf dem Zettel. Für den Sprung ganz nach oben hat es aber nicht gereicht. Drei, zwei, fünf und sechs sind die Platzierungen der letzten Spielzeiten. Der NHC möchte an die über weite Strecken gute Vorstellung in Osterode anknüpfen. Gefragt ist aber mehr Konstanz über die gesamten 60 Minuten.

4. Frauen: MTV Geismar - HSG Rhumetal (So. 16.30 Uhr). „Wir wollen versuchen, unsere kleine Erfolgsserie auszubauen“, erklärt André Friedrichs, der dem Kontrahenten trotz Punktgleichheit die Favoritenrolle zuschiebt. In den Reihen des MTV steht mit Julia Feike (ehemals HSV Gillersheim/Berka), die für Moringen schon in der 2. Liga aufgelaufen ist, eine ehemalige Mitspielerin. „In den letzten Spielen hat die Einstellung gestimmt. Die Siege sollten genug Selbstvertrauen geben, um Geismar alles abzuverlangen“, sagt Rhumetals Coach. Torfrau Jennifer Uhl fällt definitiv bis zum Jahresende aus. Lisa Hake hat Knieprobleme. Manuela Dix plagt die Schulter. Alina Diedrich und Katharina Thiele hat die Grippe erwischt. Julia Kliemann ist ebenfalls angeschlagen. (zys/zdz)

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