Vor dem Anwurf: Plesse-Hardenberg trifft auf den viertplatzierten VfB Fallersleben – Rhumetal favorisiert

Spitzenspiel beim Burgenteam

Ein Heimsieg soll her: Die HSG Rhumetal mit Yannik Schlüter (am Ball, hier im Spiel gegen Duderstadt) empfängt Sonntag ab 17 Uhr die HSG Schaumburg-Nord II in Katlenburg. Archivfoto: zje

Northeim. In der Handball-Verbandsliga empfängt Tabellenführer HSG Plesse-Hardenberg am Samstag den Verfolger Fallersleben. Auch die Rhumetaler Männer dürfen daheim ran, Rhumetals Frauen sind spielfrei.

Verbandsliga

1. HSG Plesse-Hardenberg - VfB Fallersleben (Sa. 19.30 Uhr, Bovenden.) Plesse erwartet ein Spitzenteam. Bisher holte die HSG aus den Spielen gegen den Tabellenzweiten Rhumetal (32:17), den Tabellendritten Burgdorf (27:33) und den Tabellenfünften Duderstadt (27:22) 4:2 Punkte. Samstag soll ein weiterer Sieg eingetütet werden.

Der wäre der erste von zwei Schritten in der Januar-Etappe. Trainer Dietmar Böning-Grebe: „Wir lösen unsere Aufgaben Schritt für Schritt. Im Januar sind die Heimspiele gegen Fallersleben und Müden dran. Und im Februar stehen die Duelle mit Burgdorf und in Katlenburg an. Und wenn wir danach immer noch nur zwei Minuspunkte haben, dann werden wir uns eingehend mit der Oberliga befassen.“

Für Samstag ist der Coach zuversichtlich: Bis auf den nach wie vor verletzten Florian Brill stehen alle Spieler zur Verfügung. Das sollte reichen, um einerseits die solide 6:0-Abwehr des VfB zu knacken und andererseits den wurfgewaltigen Rückraum zu kontrollieren.

2.HSG Rhumetal - HSG Schaumburg-Nord II (So. 17 Uhr, Burgberg). Mit zwei Heimspielen startet Rhumetal in die zweite Saisonhälfte. Damit bietet sich Gelegenheit, Platz zwei zu festigen. „Nach der Pause müssen wir aber erstmal schauen, wo wir stehen“, gibt Lars Eichhorn zu bedenken. Dennoch ist der Coach optimistisch. Man habe richtig gut trainiert. „Auch mit dem Auftritt beim Silvestercup war ich zufrieden.“

In personeller Hinsicht kann Eichhorn fast aus dem Vollen schöpfen. Stefan Sochert weilt noch bis Februar in Portugal. Noch offen ist der Zeitpunkt der Rückkehr von Finn Kreitz. „Das ist schade. Aber die Reha läuft gut und wir haben große Qualität im Kader.“ Im Tor nimmt Torben Schmidt den Platz von Jan Gerke ein, der verhindert ist.

In das Duell mit dem Tabellenneunten gehen die HSG-Männer als Favorit. „Aber wir dürfen die Mannschaft nicht unterschätzen. Schaumburg braucht jeden Punkt.“ Zudem ist nicht auszuschließen, dass die Gäste mit dem einen oder anderen Akteur aus der Oberliga-Sieben auflaufen.

Landesliga

3. Männer: Northeimer HC II - VfL Wittingen II (So. 15 Uhr, Schuhwall). Mit einem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten beendet Northeim die Hinrunde. „Wir möchten unbedingt erfolgreich ins Jahr starten und eine Serie beginnen“, lautet die Vorgabe von Oliver Kirch. Im Rückraum müsse man geduldiger und druckvoller agieren, fordert er. In dieser Hinsicht habe der Silvestercup in Katlenburg wertvolle Erkenntnisse für die schwierige Aufgabe gegen eine mit vielen ehemaligen Oberligaspielern gespickte VfL-Reserve gebracht.

Nicht zur Verfügung stehen bis auf weiteres Lennard Krämer und Jan Erik Drews. Der sonntägliche Einsatz von Timo Effler ist fraglich. Unterstützung soll es erneut aus der A-Jugend und vielleicht auch aus dem Oberligateam geben. (zys/zdz)

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