24:28-Niederlage gegen Oberligist

TG Münden bietet Oberligist Plesse Paroli

 Klemens Rohdich, TG Münden
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Kontergegenstoß in der Gymnasiumshalle: Mündens Klemens Rohdich.

Achtbarer Testspiel-Auftakt für Handball-Verbandsligist TG Münden: Gegen Oberligist HSG Plesse-Hardenberg gab es ein relativ knappes 24:28 (12:13).

Hann. Münden – Vier Wochen ist es her, dass die Verbandsliga-Handballer der TG Münden nach zuvor rund achtmonatiger Corona-Zwangspause wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen sind. Am Samstag bestritten sie sie nun ihr erstes Testspiel. Obwohl die Begegnung unter Ausschluss von Zuschauern stattfand und somit nur Trainingsspielcharakter hatte, merkte man allen Beteiligten an, dass sie wieder richtig „Bock“ auf Handball haben. Zwar hielten sich beide Seiten erfreulicherweise an die Vorgabe ihrer Trainer und der Schiedsrichter, nach so langer Zeit erst mal harte Zweikämpfe zu vermeiden und Rücksicht auf die eigene Gesundheit und die der Anderen zu nehmen. Das Tempo war aber erstaunlich hoch. Und auch der eine oder andere Spielzug saß schon so, als habe es nie eine mehrmonatige Pause gegeben.

Obwohl sie nur mit elf Spielern antreten konnten und unter anderem auf ihren erkrankten Spielmacher Nico Backs verzichten mussten, boten die Mündener den mit voller Kapelle angereisten Gästen vor allem im ersten Spielabschnitt mutig die Stirn. Für Backs übernahm zunächst der aus der eigenen A-Jugend aufgerückte Gian Luca Rusteberg die wichtige Position im mittleren Rückraum und machte seine Sache dort richtig gut. Die beiden „Halben“ Tim Weinberger (rechts) und Christian Grambow (links) fassten sich immer wieder aus der zweiten Reihe ein Herz und waren mit insgesamt 13 Treffern auch die besten Werfer ihres Teams. Und auch Linksaußen Klemens Rohdich wusste zu überzeugen und trug sich viermal in die Torschützenliste ein.

„Das war besser als gedacht“, sprach Sebastian Flechtner am Ende von einem „insgesamt gelungenen Aufgalopp“. Das Team habe vorne gut mitgehalten, lediglich die 28 Gegentore seien für seinen Geschmack „ein bisschen viel“ gewesen. „In vielen Fällen hat das aber schon gepasst“, meinte Flechtner, von dem es ein Sonderlob für Torwart Mario Görtler gab. „Was er gegen Ende des Spiels gehalten hat, war teilweise richtig stark“, so der Coach. TG Münden: Sonne, Görtler – Grambow 8, Weinberger 5, Rohdich 4, Rusteberg 3, Bode 1, Bolse 1, Heinemann 1, Hartig 1. (Von Per Schröter)

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