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TG Münden Derbysieger gegen HSG Rhumetal

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Von: Manuel Brandenstein

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Die Mündener Spieler tanzen nach dem Derbysieg.
Ausgelassene Freude: Die Mündener Spieler sind nach dem Derbysieg kaum zu halten. © Manuel Brandenstein

Handball-Verbandsligist TG Mündener gewann auch das Südniedersachsenduell gegen die HSG Rhumetal. Der Klassenerhalt ist so gut wie sicher.

Hann. Münden – Jubelnde Mündener Spieler, die nach dem Abpfiff auf dem Feld Pogo tanzen, scheint in der Schlussphase der laufenden Verbandsliga-Saison zur schönen Gewohnheit zu werden. Zum vierten Mal in Folge blieben die TG-Handballer ungeschlagen und haben den Klassenerhalt zu 99 Prozent sicher. Das war vor wenigen Wochen – nach der unglücklichen Heimniederlage gegen die HSG Oha – nicht absehbar gewesen.

„Ich glaube, jetzt müssen wir tatsächlich nicht mehr zittern“, sagt auch Trainer Sebastian Flechtner, während seine Spieler vom Publikum noch lautstark gefeiert wurden. 22 Punkte hat die TG jetzt auf dem Konto und kann seit Samstag von den Rosdorfern, die neben Schlusslicht Nienburg den zweiten Abstiegsplatz belegen, nicht mehr eingeholt werden. Selbst im Falle eines dritten Absteigers besteht die gefahr für die TG nur noch rein theoretisch. Dafür müssten Elm oder Rhumetal in ihren fünf ausstehenden Partien eine Siegesserie hinlegen und die TG in Braunschweig und gegen Altencelle verlieren – insgesamt ein absolut unwahrscheinliches Gesamt-Szenario.

Zumal die TG jetzt Blut geleckt hat und die laufende Saison zur besten seit Jahren machen will. „Jetzt wollen wir auch noch die letzten beiden Spiele gewinnen!“, klang der wieder einmal als Schütze und Vorbereiter überzeugende Christian Grambow fast schon euphorisch. Er hatte den Torreigen eröffnet, doch die Rhumetaler waren nicht im Sturm zu nehmen. Sie spielten einen guten Ball, waren zudem körperlich enorm stark und hatten in Tim Scheidemann (11/3) einen Halblinken, der nur schwer zu stoppen war. Die TG konnte sich hingegen auf ihre enorme Ausgeglichenheit verlassen: Gleich sechs Akteure erzielten drei oder mehr Treffer.

Das ließ die Gastgeber auch eine Schwächephase wieder ausbügeln. Das war in der ersten Halbzeit, als man einen 6:9-Rückstand noch in eine knappe Pausenführung drehte. Letztmals lagen die kampfstarken Rhumetaler beim 20:21 (39.) in Führung Danach setzte TG-Trainer Flechtner wieder auf seine Startformation mit Grambow, Rusteberg und Muth im Rückraum und selbst zwei vergebene Strafwürfe warfen die Gastgeber nicht mehr aus der Bahn. Rhumetal, das überraschenderweise mit dem ehemaligen SVS-Frauentrainer Lars Koltscynski auflief, versuchte mit einer frühzeitigen offenen Deckung, noch eine Wende herbeizuführen. Doch die beweglichen TG-Angreifer setzten sich durch. Ein Sieg, an dem auch beide Torhüter ihren Anteil hatten und bei dem sich Neuzugang Christopher Barth über sein erstes Heimtor freuen konnte.

TG Münden: Sonne, Bödefeld – Grambow 6, Rusteberg 5, Rohdich 5, Hartig 4, Imberger 4, Muth 3, Kroll 2, Weinberger 2/2, Barth 1, Bode, Serbest, Miesch. (Manuel Brandenstein)

Kreisläufer Christopher Barth.
Traf erstmals in der Gymnasiumshalle: Kreisläufer Christopher Barth. © Brandenstein, Manuel

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