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Jahresauftakt in Altencelle für TG Münden

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Von: Per Schröter

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TG Mündens Kapitän Nico Backs
Schwächung für die TG Münden: Kapitän Nico Backs knickte im Training um und wird seiner Mannschaft auf unbestimmte Zeit fehlen. © Per Schröter

Nach knapp zweimonatiger Corona-Zwangspause nimmt die Handball-Verbandsliga am Wochenende den Spielbetrieb wieder auf. Die TG Münden braucht im Duell beim SV Altencelle dringend ein Erfolgserlebnis.

Hann. Münden – Beide Kontrahenten trennen zwar vier Plätze, aber nur ein einziger Punkt. Mit einem Sieg könnte die TG als aktuell Vorletzter zumindest Altencelle überholen und sich damit von den Abstiegsplätzen verabschieden. „Im Tabellenkeller ist es aktuell noch unheimlich eng und da zählt natürlich jeder Punkt“, weiß natürlich auch TG-Trainier Sebastian Flechtner um die Bedeutung dieser Partie.

Was die Vorbereitung auf den Neustart der Saison angeht, hat Flechtner nichts zu meckern. „Die Trainingsbeteiligung war trotz der vor jeder Einheit erforderlichen Corona-Schnelltests gut und man hat den Jungs angemerkt, dass sie Spaß am Handball haben“, sagt der Coach. Zwar habe es immer wieder kurzzeitige Ausfälle gegeben, wenn Spieler ihre Auffrischungsimpfung bekommen haben. „Ich selbst habe danach auch zwei Tage flach gelegen“, so der Coach. Außerdem habe es auch einige erkältungsbedingte Ausfälle gegeben. „Insgesamt gehen wir aber dennoch gut vorbereitet in die nächste Saisonphase“, sagt Flechtner.

Für Samstag erwartet der Trainer eine „ganz schwere“ Aufgabe. „Bei Altencelle kann jeder Handball spielen und der SV hat in Henrik Weinmann und Justus Krumwiede zwei ganz starke Rückraumspieler“, weiß Flechtner zu berichten. Er selbst muss auf seinen Kapitän Nico Backs verzichten, der unter der Woche im Training umgeknickt ist und auf unbestimmte Zeit fehlen wird. Hinter dem Einsatz des erkälteten Nico Heinemann steht zudem ein Fragezeichen.

„Ich denke, in diesem Spiel ist alles möglich“, sieht Sebastian Flechtner keine der beiden Mannschaften in der Favoritenrolle. „Im Prinzip hängt alles nur von unserer eigenen Leistung ab“, sagt der Coach. Seine Mannschaft habe schon gezeigt, dass sie an guten Tagen mit jedem Gegner mithalten kann und auch in der Lage ist, sich in einen Rausch zu spielen. Andererseits habe man aber auch gesehen, dass an schlechten Tagen nicht viel zusammenlaufe. „Wir müssen jetzt einfach abwarten, wer nach der langen Spielpause besser aus den Startlöchern kommt und hoffen, dass wir dann das bessere Ende für uns haben“, sagt Flechtner. Schließlich könne man mit einem Sieg den kommenden Aufgaben gelassener entgegensehen. (Per Schröter)

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