Sebastian Flechtner und Pascal Zügler sagen zu

Trainer der TG Münden machen weiter

Sebastian Flechtner (ganz rechts) und Pascal Zügler
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Fakten geschaffen: Sebastian Flechtner (ganz rechts) und Pascal Zügler sind weiter für die Handballer der TG verantwortlich.

Bei den Verbandsliga-Handballern der TG Münden gibt es erste Fakten für die kommende Saison: Das Trainerduo Sebastian Flechtner und Pascal Zügler hat für eine weitere Saison zugesagt.

Hann. Münden – Teammanager Jens Wiegräfe und sein zur TG zurückgekehrter Kollege Jann Rentsch hatten die Gespräche mit den Trainern geführt. Die hatten ihre Ämter erst im vergangenen Jahr angetreten und in die Mannschaft frischen Schwung gebracht. Die Saisonvorbereitung lief überzeugend, doch nach zwei Pflichtspielen (ein Sieg und eine Niederlage) war corona-bedingt schon wieder Schluss. „Wir hatten viel Arbeit vor der Saison“, sagt Sebastian Flechter, „viel Hin und Her, aber letztlich war das natürlich eine Saison zum Vergessen. Wir hatten gut begonnen und wollen jetzt einfach da weitermachen.“ Das Positive an ihrer ersten Teilsaison bei der TG sei gewesen, dass sie als Trainer viel Wissen über jeden Spieler sammeln konnten und nun die Einstellung auf die neue Saison schneller vonstattengehen könne. Flechtner rechnet aber mit einer harten Vorbereitungszeit, die aufgrund der langen Phase ohne Mannschaftstraining diesmal besonders fordernd werden könne. „Schließlich können wir nicht von Null auf Hundert durchstarten“, so Flechtner.

Auch Ex-Zweitligatorwart Pascal Zügler hofft, dass im Sommer wieder Training in der Gruppe möglich sein wird: „Wenn es die erste Chance dazu gibt, werden wir sie nutzen.“ Auch er habe gute Gespräche geführt und seinen Ehrgeiz für den Mündener Verbandsligisten während der langen Pause nicht verloren. Der 43-Jährige sagt: „Ich habe wahnsinnig Bock darauf, mit der Mannschaft wieder etwas zu reißen. Die Jungs sind wie ein ausgetrockneter Schwamm, der nur auf die Möglichkeit wartet, endlich wieder etwas zu machen!“ Er selbst habe die TG gerade angesichts der allgemein schwierigen Lage nicht vor den Kopf stoßen wollen und freut sich auf eine – hoffentlich – mal komplett zu spielende Serie. „Wir haben im Herbst gesehen, dass sich in der Mannschaft etwas getan hat. Mir hat es damals mit den Spielern und dem Verein einen Riesenspaß gemacht und ich glaube, dass hier etwas rauszuholen ist“, unterstreicht der Nordhesse aus dem Schwalm-Eder-Kreis.

Die TG Münden wird nun die Gespräche mit den Spielern fortsetzen. Bei einigen wenigen könnte es aufgrund beruflicher Veränderungen Probleme geben. Ansonsten setzt die TG aber auf große Kontinuität im Team. (Manuel Brandenstein)

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