Heimspiel gegen Warberg/Lelm

TG Münden hat etwas gutzumachen

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Wird seiner Mannschaft fehlen: Jens Wiegräfe kann der TG im Heimspiel gegen Warberg nicht helfen. 

Als eine Art „Endspiel“ bezeichnet TG Mündens Trainer Matthias Linke das anstehende Heimspiel der Handball-Verbandsliga gegen den HSV Warberg/Lelm (Samstag, 19.15 Uhr, Gymnasiumshalle).

Zwar sind noch neun Saisonspiele zu bestreiten, „aber wenn du auch noch am Samstag verlierst, hängst du ganz tief unten drin“, sagt Linke. Soll heißen: Im Falle einer weiteren Niederlage könnte die TG kaum noch erklären, wie sie die Saison erfolgreich beenden will. Schließlich muss das Tabellenschlusslicht in den drei Wochen nach dem Warberg-Spiel unter anderem gegen Tabellenführer VfB Fallersleben und dessen härtesten Verfolger, die SG Börde, antreten. Zwischen beiden Partien steht eine Heimaufgabe gegen die in der Rückserie bislang so starken Nienburger auf dem Programm.

Nach den leichtfertig vergeben Punkten in der vergangenen Woche gegen den MTV Groß Lafferde wird der Druck im nun tatsächlich eingetretenen Abstiegskampf immer größer. Da kommt der beruflich bedingte Ausfall von Jens Wiegräfe am Samstag förmlich zur Unzeit. Immerhin kann Matthias Linke wieder auf sein komplettes Torhütertrio zurückgreifen. Die Rote Karte gegen Patrick Sonne hat keine Konsequenzen nach sich gezogen, und René Hüsken ist neben Mario Görtler wieder fit.

Warberg/Lelm hatte zu Saisonbeginn einen katastrophalen Start mit 0:8 Punkten und dem letzten Tabellenplatz zu verkraften. Den Wendepunkt leiteten sie ausgerechnet am fünften Spieltag gegen die TG Münden ein. Sie gewannen mit 25:19. Mittlerweile hat die Mannschaft des Trainergespanns Niklas Wosnitza und Heiko Böhm gegenüber der TG sieben Punkte Vorsprung herausgeworfen – und das, obwohl sie fast 40 Tore weniger erzielt hat. Das Team hat seit neun Spieltagen nur zweimal verloren und muss am Samstag als Favorit gelten. 

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