VfB Fallersleben klar favorisiert

TG Münden reist zum Tabellenführer

Auch auf ihn könnte es ankommen: Mündens Torhüter  Rene Hüsken.
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Eine Woche nach dem hart umkämpften Heimsieg gegen den HSV Warberg/Lelm gehen die Verbandsliga-Handballer der TG Münden bei Spitzenreiter VfB Fallersleben als Außenseiter ins Rennen (Anwurf in de Sporthalle am Schützenweg: Samstag, 18.30 Uhr).

Vom Papier her könnten die Rollen vor einem Handballspiel kaum klarer verteilt sein. Auf der einen Seite der gastgebende Tabellenführer, der in dieser Saison bereits 15 Mal die Halle als Sieger verlassen hat (bei nur drei Niederlagen) und der mit ganz breiter Brust in seine Spiele geht. Auf der anderen Seite das Schlusslicht aus Münden, das nach dem Abstieg aus der Oberliga gerade einmal vier Partien für sich entscheiden konnte und komplett den Glauben an sich selbst verloren zu haben scheint. Dass genau diese Konstellation häufig Überraschungen ermöglichen, zeigte am vergangenen Wochenende die Partie von Abstiegskandidat HG Rosdorf-Grone gegen die SG Börde Handball, die als Spitzenreiter nach Rosdorf angereist war und durch den 29:31-Ausrutscher den Platz an der Sonne an den VfB Fallersleben verlor.

Auf einen ähnlichen Überraschungscoup hofft nun auch die TG Münden. „Das ist eigentlich eine Begegnung, in der wir völlig befreit aufspielen können, weil da ohnehin niemand etwas von uns erwartet“, versucht Trainer Matthias Linke, Druck von seinen Spielern zu nehmen. Diese hatten schon bei der knappen 22:25-Hinspielniederlage gezeigt, dass sie gegen diesen Gegner durchaus mithalten können.

Ein Problem könnte allerdings die Personalsituation werden. Klemens Rohdich, der sich im Warberg-Spiel einen Bänderiss im Fußgelenk zuzog, fällt definitiv aus, hinter Pascall Pfaffenbach (Dienst) und Kiron Hartig (krank) stehen dicke Fragezeichen. Und Christian Grambow, der gegen Warberg entscheidende Treffer erzielte, steht nur bei Heimspielen zur Verfügung. Immerhin ist mit Jens Wiegräfe ein Spieler wieder mit von der Partie, der an einem guten Tag nicht nur für viele Tore gut ist, sondern sein Team auf dem Platz auch zu führen.

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