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TG Münden startet mit Auswärtsspiel

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Von: Manuel Brandenstein

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Klemens Rohdich wirft aufs Tor.
Auch künftig bei der TG am Ball: Linksaußen Klemens Rohdich. © Per Schröter

Noch fehlen den Verbandsliga-Handballern der TG Münden Zugänge für die kommende Saison. In der geht es gegen zahlreiche neue Gegner.

Hann. Münden – Ohne die Nachbarn aus Göttingen und Northeim muss Handball-Verbandsligist TG Münden in der kommenden Saison auskommen. Nach dem Abstieg von Rosdorf und Rhumetal gab es in der Klasse generell ein reges Kommen und Gehen. Gerade einmal acht der bisherigen 14 Vereine blieben der Verbandsliga-Niedersachsen erhalten (siehe Spalte rechts).

Das einzige Südniedersachsenduell, das übrig geblieben ist, stellen die beiden Begegnungen mit der HSG Oha aus Herzberg dar. Trotzdem hofft die TG regelmäßig auf eine gut gefüllte Gymnasiumshalle. Das dürfte dann in erster Linie von den eigenen Leistungen und nicht vom Namen des Gegners abhängen. Damit das gelingt, wäre noch die eine oder andere Verstärkung willkommen. Doch Zugänge stehen für das Team des neuen Trainers Hazim Prezic noch aus. Gut möglich, dass die TG kommende Woche erstmals überhaupt ohne ein neues Gesicht in die Saisonvorbereitung startet.

Jann Rentsch, vom TG-Teammanagement, sagt: „Wir haben rund ein Dutzend Spieler angefragt, aber es hat aus den unterschiedlichsten Gründen nicht geklappt. Allerdings hängen wir einigen noch in den Ohren und sprechen weiter Spieler an.“

Finanziell könnte auch für Vereine wie die TG die Situation schwieriger werden. Vor allem die Fahrtkosten dürften angesichts gestiegener Spritpreise steigen. Zumal die Fahrten nicht gerade kürzer geworden sind. Die meisten Kilometer muss die TG in Richtung Norden zur HSG Heidmark fahren (gelegen zwischen Soltau und Walsrode). Hin und zurück sind es auf der A7 stattliche 420 Kilometer. Dieser in Dorfmark beheimatete Gegner ist auch der Grund dafür, dass die Liga mit 15 statt 14 Mannschaften ins Rennen geht. Heidmark war in der vergangenen Saison Tabellendritter der Verbandsliga Nordsee und wechselt nun die Staffel.

Ganze acht Mannschaften sind aus der zurückliegenden Serie übrig geblieben. Hinzu kommen gleich drei Absteiger aus der Oberliga. Von ihnen ist die SG Börde ein guter Bekannter, der erst in der Saison 2019/20 als Vizemeister der Verbandsliga den Aufstieg geschafft hatte. In seiner ersten kompletten Oberligaserie hatte die SG aus dem Landkreis Hildesheim im Abstiegskampf Pech gehabt: Letztlich stand sie punktgleich mit der HSG Plesse, wies aber einen verlorenen direkten Vergleich auf.

Aus der Landesliga nach oben kommen drei statt der lange üblichen zwei Vereine. Die Landesliga war im Vorfeld auf sieben Staffeln erweitert worden. Aus der Landesliga-Süd kehrt GW Himmels-thür in die Verbandsliga zurück. Die Mannschaft aus Hildesheim verlor als Meister kein einziges ihrer 20 Saisonspiele. Jann Rentsch traut dem verstärkten Team einiges zu. Außerdem aufgestiegen sind der souveräne Meister der Landesliga-Ost aus Hannover-Sehnde und der TuS Altwarmbüchen (Staffel Mitte).

Beim Spielplan für die kommende Saison ist bislang erst die vorläufige Version einsehbar. Doch für die TG Münden scheint festzustehen, dass sie am 11. September startet (Sonntag) – und zwar beim letztjährigen Tabellenachten, TSG Emmerthal. Das erste Heimspiel steht eine Woche später (Samstag, 19.15 Uhr) gegen den Staffel-Wechsler HSG Heidmark auf dem Plan. Testspiele der TG sind noch nicht veröffentlicht. Am 3. September wird es aber auf jeden Fall ein Blitzturnier mit vier Mannschaften gegeben (Gymnasiumshalle). (Manuel Brandenstein)

Vereine Saison 2022/2023
HF Helmstedt-Büddenstedt (Absteiger)
SG Börde (Absteiger)
HV Barsinghausen (Absteiger)
MTV Braunschweig II
TSV Anderten II
HSG Oha
MTV Groß Lafferde
Eintr. Hildesheim II
TSG Emmerthal
SV Altencelle
TG Münden
TuS Altwarmbüchen (Aufsteiger)
GW Himmelsthür (Aufsteiger)
TV E. Sehnde (Aufsteiger)
HSG Heidmark (Neuling aus der Verbandsliga-Nordsee)


Saisonstart
1. Spieltag, 9. bis 11. 9.
Emmerthal - Münden, Anderten II - Oha, Hildesheim II - Altwarmbüchen, Sehnde - Altencelle, Himmelsthür - Braunschweig II, Groß Lafferde - Helmstedt/B., Heidmark - Börde

Das Wichtigste aus der Saison 2021/22: Aufsteiger in die Oberliga: SV Alfeld, HSV Warberg/Lelm
Absteiger in die Landesliga: Elm, Rhumetal, Rosdorf, Nienburg II

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