Bei Kontern Nerven gezeigt

TG Münden wartet weiter auf ersten Heimsieg

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Das Tor ins Visier genommen: Tim Weinberger zeigte auf der Hauptwerferposition im linken Rückraum eine starke Leistung. 

In der Handball-Verbandsliga unterlag die TG Münden dem VfB Fallersleben mit 22:25 (7:15). Damit misslang in dieser Saison auch der dritte Versuch, einen Heimsieg einzufahren.

Zumindest der kämpferische Einsatz seiner Mannschaft, durch den es in der Schlussphase sogar noch einmal spannend wurde, sorgte bei Trainer Matthias Linke für positive Erkenntnisse: „Wir haben weite Teile der zweiten Halbzeit gut gestaltet, aber wir sind auch dem hohen Rückstand aus der ersten Halbzeit ständig hinterher gelaufen.“

Nach einer Viertelstunde Spielzeit war die TG vor allem aufgrund einer starken Torhüterleistung von René Hüsken noch auf Augenhöhe mit dem Tabellenvierten, der erst ein Spiel verloren hat. Doch irgendwann reichten auch Hüskens Paraden nicht mehr, um die Mängel im Mündener Angriff auszugleichen. Vier Angriffe ohne Torerfolg der TG brachten die Gäste vorentscheidend in Führung. In dieser Phase zeigte sich, dass Fallersleben gute Alternativen auf der Bank hatte: Der bis zur 7:6-Führung des VfB auffälligste Gästespieler, Marcel Wolff, verletzte sich schwer und wurde durch die medizinische Abteilung der TG (Dr. Georg Fieseler und Sportphysio Mario Heiter) erstversorgt. Für Wolff ging es nicht weiter und doch zog das Team von Trainer Mike Knobbe davon. Vor allem der eingewechselte Lucas Meurer fiel bis zum Abpfiff positiv auf.

Positiv auf Mündener Seite war die Tatsache, dass das Team nicht aufgab. Angeführt vom treffsicheren Tim Weinberger und nun auch gestützt durch den ebenfalls überzeugenden Mario Görtler im Tor kamen die Hausherren heran. Doch die Chancenverwertung blieb problematisch. So verwarfen die Mündener in der Endabrechnung fünf Kontergegenstöße, die im Erfolgsfall sogar zum Sieg gereicht hätten. Niklas Bolse feierte nach überstandener Verletzungspause ein gelungenes Comeback. Unter anderem dank seiner drei Tore blieb die TG in Reichweite und kam danach von 17:23 (52.) auf 22:24 heran. Für einen kompletten Umschwung war es jedoch zu spät. Letztlich blieben zu viele Akteure unter ihren Möglichkeiten. TG Münden: Hüsken, Görtler – Weinberger 9, Backs 4/3, Bolse 3, Wiegräfe 2, Kleinschmidt 2, Bode 1, Fehling, Mangels, Rohdich, Waldmann, Schilke, Hartig.

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