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TG Münden gegen TV Sehnde wieder im Power-Modus

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Von: Per Schröter

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Tim Weinberger gelangen neuen Feldtore gegen Sehnde.
Aufgetrumpft: Tim Weinberger gelangen neuen Feldtore gegen Sehnde. © Per Schröter

Die Verbandsliga-Handballer der TG Münden bleiben in dieser Saison zuhause eine Macht.

Hann. Münden – Mit dem 36:25 (16:13)-Sieg über den TV Eintracht Sehnde landete das Team von Trainer Hazim Prezic nicht nur im fünften Heimspiel den fünften Sieg, sondern übernahm wegen der gleichzeitigen Niederlage von Spitzenreiter Himmelsthür in Altencelle auch wieder die Tabellenführung. Zumindest so lange, bis die HSG Heidmark ihre beiden Nachholspiele bestritten hat.

Es war ein wilder Ritt, den die rund 200 Zuschauer in der Gymnasiumshalle in den ersten 20 Minuten geboten bekamen. Mit hohem Tempo und offenem Visier ging es hin und her, wobei beide Kontrahenten vorne große Durchschlagskraft bewiesen, das Rückzugsverhalten aber hüben wie drüben deutlich zu wünschen übrig ließ. „Damit war ich überhaupt nicht zufrieden“, meinte Prezic nach dem Spiel und warf seinen Spielern vor, in der Anfangsphase nicht konzentriert bei der Sache gewesen zu sein.

Eine vom TG-Coach genommene Auszeit brachte immerhin ein wenig Besserung. Von da an stand die Abwehr zwar deutlich besser und es wurden hinten viel mehr Bälle erobert. Der relativ knappe Drei-Tore-Vorsprung zur Pause ließ dennoch einige Fragen offen.

Nach einer lautstarken Kabinenpredigt machten die Mündener nach dem Seitenwechsel aber endgültig ernst. Das Team lief jetzt wieder im Power-Modus der vorausgegangenen Heimspiele. Mit drei schnellen Toren vergrößerte die TG ihren Vorsprung direkt auf sechs Tore. Und auch von der anschließenden Manndeckung des überragenden Tim Weinberger, der bis zu diesem Zeitpunkt schon neun Mal ins Schwarze getroffen hatte, ließ sich die Prezic-Sieben nicht stoppen. Sofort sprang der bis dahin noch unscheinbar agierende Gian Luca Rusteberg in die Bresche und gab nicht nur im Rückraum die Kommandos, sondern sorgte mit seinen insgesamt acht Toren (davon vier vom Siebenmeterpunkt) mit dafür, dass der am Ende hochverdiente Sieg nie mehr in Gefahr geriet.

„Gian Luca ist trotz seines jungen Alters nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken“, lobte Hazim Prezic seinen Youngster. „Er macht im rechten Rückraum einen Superjob, geht auch als echtes Leichtgewicht keinem Zweikampf aus dem Weg und übernimmt auch immer mehr Verantwortung.“ Aber auch für den Rest der Mannschaft fand Prezic lobende Worte: „Was die Jungs im zweiten Durchgang gezeigt haben, war schon stark“, sagte er.

TG Münden: Görtler, Sonne - Weinberger 9, Rusteberg 8/4, Bolse 4, Backs 4, Rohdich 3, Imberger 3, Kroll 2, Bode 1, Heinemann 1, Hartig 1, Huber.
Beste TV-Schützen: Kulisch 5, Tepp 5. (Per Schröter)

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