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TG Münden muss am Kreis improvisieren

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Von: Per Schröter

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Mündens Linksaußen Klemens Rohdich wirft.
Kommt zum Wurf: Mündens Linksaußen Klemens Rohdich. © Per Schröter

Die Verbandsliga-Handballer der TG Münden wollen nach der knappen Niederlage beim TuS Himmelsthür direkt wieder in die Erfolgsspur finden und gleichzeitig in eigener Halle ihre blütenweiße Weste wahren.

Hann. Münden – Die Chance, wieder einen Erfolg zu feiern, besteht für die TG Münden am Samstag ab 19.15 Uhr im Heimspiel gegen den TV Eintracht Sehnde.

„Das wird ein richtig gutes Handballspiel“, verspricht TG-Trainer Hazim Prezic, der nach intensiver Videoanalyse große Stücke auf den Gegner hält. „Sehnde hat eine stabile und variable Deckung, drei ganz starke Rückraumspieler und einen überragenden Kreisläufer“, weiß er zu berichten. Dass die Eintracht in der Tabelle aktuell nur auf Platz sechs rangiert, liege vor allem daran, dass sie erst sechs Spiele ausgetragen haben. „Davon haben sie nur zwei verloren und somit genau wie wir vier Minuspunkte auf dem Konto“, so Prezic.

Die Niederlage seines Teams bei Tabellennachbar Himmelsthür ist für den TG-Coach abgehakt. „Da haben wir gegen einen sehr guten Gegner mit einem Tor verloren und nach schwacher erster Halbzeit das Spiel sogar fast noch gedreht“, konnte er mit der Leistung leben.

Beinahe noch bitterer als das knappe Endergebnis war aus seiner Sicht die Zwei-Spiel-Sperre, die sich Christopher Barth wegen angeblicher Schiedsrichterbeleidigung einhandelte. Weil mit Florian Fehling (Leistenoperation) auch der zweite Stamm-Kreisläufer vorerst ausfällt, muss Prezic auf dieser Position improvisieren. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Abwehrspezialist Benjamin Fehling. „Wir werden dennoch alles daransetzen, die Punkte in Münden zu behalten“, sagt Hazim Prezic, der dafür auf lautstarke Unterstützung möglichst vieler Fans hofft. „Denn das werden wir in diesem Spiel dringend brauchen.“  (Per Schröter)

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